Wirklichkeit entspricht keinem Bild

Es gibt Gurukonzepte, Gotteskonzepte, Erleuchtungskonzepte, Befreiungskonzepte… die sind einfach nur wie das Licht in der die Motte verbrennt. Übrig bleibt die Wirklichkeit und die entspricht keinem Bild. Das Schöne… das kannst du niemand zeigen weil es da keinen Zweiten gibt. DAS schöne wo das Selbst auf das Selbst trifft, kann DAS nicht geleugnet werden, weil nur DAS ist. Das öffnet sich weiter, in deine Natur hinein und in DEM ist nie etwas passiert.

Für die Wirklichkeit gibt es kein Konzept. DAS entspricht keinem Bild.

Die Person stirbt in die Wirklichkeit hinein, und im nächsten Moment bist du aufgefordert, Holz zu hacken, Wasser zu holen, mitzutanzen… mit dem was ansteht, dem was IST.

Die Perfektion, die Freiheit die du suchst ist die Vollkommenheit die du bist. Sei einfach, in einer Bewusstheit, für das Bewusstsein selbst. Vertrau dem Weg wie er sich unter deinen Füßen abwickelt und tanz mit – in einem ganz pragmatischem Handeln und ein mit der Leichtigkeit des Lebens Sein. Simpel und gewöhnlich. Einfach die Schönheit des Momentes dasein lassend. Mach kein Ding daraus – es geht eh vorbei.

Lade dir keinen spirituellen Trip auf, sondern sei dieser Sprit, SEI DAS SEIN, mit jeder Faser die dich ausmacht. DAS ist Freiheit, und du bist DAS – just BE.

Es entspringt aus sich, bewegt sich in sich und mündet wieder in sich selbst.Und ist doch unbewegt das was es ist. Das ist nicht wirklich zu verstehen, doch man kann ES erfahren und SEIN. Und wenn DAS zusammenkommt, in dem man es erfährt und es ist, enden die Worte in dieser Wort-losigkeit die ungeteilte Stille und Selbst-Gespräch ist.

Maximal ist es die Ausrichtung auf dich Selbst, die im Grunde ununterbrochen ist, weil es DAS ist was du bist und nicht weil du jetzt 24 Stunden am Tag Meditierst an statt 23. Gegenwärtigkeit, Essenz, Bewusstsein trifft auf sich selbst. Meditation ist gut, Verehrung deines Selbst ist wunderbar, doch es wird in dem Sinne kein Weg angeboten, denn wirkliche Praxis, Erforschung, Hingabe geschieht von Innen.

Lass die Wünsche, Ängste und Hoffnungen, die Idee von Vor- und Nachteil gehen und widme dich der Liebe in dir, vertrau dich diesem Nichts an und ES mündet in einem ununterbrochen-sein was du dir nicht ausmalen kannst… DAS schmückt sich selbst aus.

Weg oder Kein-Weg, ist im Grunde das selbe und das kann komplett wegfallen in DAS was mit und ohne Wahrnehmung, ununterbrochen DAS ist was du bist.

Das Schöne im Satsang, du triffst kompromisslos auf dich Selbst, Gegenwärtig in sich selbst, ohne etwas auszublenden, vollkommen wahr mit dem was ist, trifft Wirklichkeit auf sich selbst.

Lass die Suchenden Gedanken und die Idee des Denkers fallen. Es ist das ganze Setting von Sein was man fallen lässt – und das ist immer schon im freien Fall – lass es sich vollziehen. Im freien Fall erfasst es sich, lass es sich erfasst sein. ES lebt sich…

Die Gesamtheit von Sein, fällt in DAS was Herz ist und DAS bist du.