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Spüren, fühlen, geschehen lassen

Es braucht ein wenig Übung zu fühlen und zu erleben was da ist, und dies was in dir auftaucht vollständig zu erleben. Denn das läuft komplett gegen die Konditionierungen Ich-Geistes.

Wenn die Geschichten von Schuld, Angst, Scham und all dem unangenehmen und tabuisierten auftaucht, lass es in seiner Energetik ganz auftauchen. An einem Punkt vielleicht so sehr das die Ge-Schichten implodieren, verbrennen. Alles in der Leere verschluckt wird und nur du DAS bist was bleibt.

Das ist richtig Arbeit, aber nicht im Sinne von Tun, Wollen, Druck machen, mehr in dem Sinne, Anhalten, echt sein, empfänglich sein, ehrlich schauen alles erlebend. Spüren, Fühlen, geschehen lassen… Ganz ohne Druck, einfach ganz hier, offen für dich selbst.

Spüre auch das Feststecken, fühle auch das nicht fühlen können, das nicht wahr haben wollen, all das Schöne wie auch die Not und die Ohnmacht.

Kann die Not ganz da sein, eröffnet dies unmittelbare Erleben einen Raum der Freiheit, dort geschieht alles Notwendige ganz aus sich heraus. ES geschieht aus dem was frei ist…

Da ist einfach viel unangenehmes, tabuisiertes was auftaucht, das macht Stress. So what, gib all dem was auftaucht Raum – darin entsteht Raum für dich.

Wir sind fühlende Wesen, in der Welt voller Erfahrungen die auch empfunden und gefühlt sein wollen. Ein Großteil des Leides liegt daran das wir uns vom Unmittelbaren Erleben in uns abgelenkt haben und es vielleicht auch immer wieder tun, anstatt es ganz zu erleben, und Vollständigkeit in dem was da ist zu erfahren.

Halte an, lass geschehen, Freiheit findet jenseits von Wollen und Müssen statt.

Das Schöne, zu erfahren zu fühlen, zu erleben was da ist öffnet das Herz in Mit-Gefühl, für das was Herz ist.