Schlagwort: Selbst

Nur das Selbst ist wahr

Als Ramana gefragt wurde, wann man das Selbst verwirklicht habe, antwortete er: „Wenn die Welt, die das Gesehene ist, entfernt worden ist, wird die Erkenntnis des Selbst, als das Sehende geschehen.“

Raman spricht von einer Abwesenheit von Erscheinung, in der sich das realisieren kann was im Grunde nicht in Erscheinung tritt, und doch immer ist.

Der Punkt der Abwesenheit ist wesentlich, das substanziell realisiert wird dass DAS was ICH bin kein Objekt ist.

An- und Abwesenheit wechseln sich ab. Es ist ein kommen und gehen, wie bei allem anderen auch. So ist es wesentlich für sich erforschen was man selbst ununterbrochen ist. Indem man erforscht was sich selbst nicht verändert und sich dem anvertraut.

Es gibt Zwei direkte Wege, DAS Selbst zu realisieren als DAS was du bist.

Das Eine ist Jnana, der Weg der Weisheit und Selbsterkenntnis – durch Viveka Unterscheidungsvermögen, und Selbsterforschung der Frage Wer bin Ich? und der andere Pfad – ist Bhakti, die Hingabe an Gott, den Guru, dein eigenes Selbst.

Beides Wege sind untrennbar miteinander verbunden und führen unmittelbar in DAS Objekt-lose Sein und eine direkte Schau, die nichts Sehen muß, weil es Sehen und Sein ist. Dies Sein hat Qualität, man kann es Stille nennen, Liebe, Frieden was SAT-heit ist… Alles findet HIER statt und führt über alles hinaus in DAS Absolute, was vor jeder An- und Abwesenheit ist und lässt dich erkennen das du ununterbrochen DAS EINE Selbst bist.

Ohne Abstand

Da ist kein Weg, weil es keinen Abstand gibt, zu Dem was-du-bist.

DAS Selbst ist näher als dein Atem.

Dem vertraue dich an, BE THAT SELF

Laufe nicht fort

Bleibe allein mit dir selber, lauf nicht fort … und suche nichts anderes!
So laufen etliche Menschen, die in dieser inneren Armut stehen, weg, und suchen immer nach etwas anderem, womit sie der Drangsal entgehen können. Das ist gar schädlich. Oder sie beklagen sich und fragen die Lehrmeister und werden nur noch mehr verwirrt. Halte dich in dieser Not frei vom Zweifel: nach dem Dunkel kommt der helle Tag, der lichte Sonnenschein.

(Johannes Tauler – 1300 – 1361)

Der Pfad der Hingabe

Indem ich dem Pfad der Hingabe an DAS Selbst vertrauensvoll folge, erfahre ich, dass ich GOTT, DAS SELBST bin. ER ist ich selbst. Dies  mit meinem ganzen SEIN erfahrend, bin ich in der Lage, die Maya zu durchschauen und Gott, DAS Selbst zu sehen, zu Sehen ICH BIN ER.

Die Hingabe an Gott, DAS Selbst entfernt alle Knoten im Herz-Geist und offenbart, dass DAS Absolute und ich identisch sind.

Es gibt nur eins, was du wissen musst: Kenne DAS Selbst als das was du bist und SEI DAS, mit deinem ganzen Sein. DAS was Gott ist wohnt in deiner Herzhöhle. Jeden Tag kontempliere, über DAS: Verweile in der wort-losen Gewissheit ICH BIN ER.

Beständige Reflektion

Wenn du für dich bist „gegenseitige“ Reflektion nicht stattfindet – doch Reflektion in stillen mit sich SEIN beständig weitergeht und geschehen darf – in einem sich tragen lassen von Präsenz und lebendigem Sein – fällt der Eindruck von uns Selbst weg und DAS Selbst ist das was bleibt.

 

nur DAS Selbst ist

Wort-los mit mir selbst zu Sein, bin ich vollends verloren, weil nur DAS Selbst ist. Es ist ein ganz natürlicher Zustand zu SEIN, und die Abwesenheit von „mir“ wo nur das Selbst ist.

Hingabe an Gott

Du sagtest; du hättest den Guru nie getroffen. bei dir wäre keine Hingabe an den Guru.

DEM wortlose Wissen ICH BIN DAS vollends zu Vertrauen ist Hingabe an dein eigenes Selbst, den Sadguru, DAS was Gott ist .

Sei – in dir – still. Es gibt nur einen Gott, ES erfasst s-DICH

 

 

 

 

 

 

Die Stille des Selbst

Den Worten keine Bedeutung zu geben, nicht zulassen das mentale-Inhalte irgendeine Bedeutung haben ist die Ausrottung des Ich-Geistes, und seiner „Welt“.

Wenn das Wort den Geist nicht anregt, bleibt die reine Energie des Bewusstseins.

Dies kontinuierlich zu erleben heißt in der Stille des Selbst zu leben.

Das hier sind 100%

Wenn das was hier ist nicht als 100% erfasst ist, kannst du machen was du willst. Dann führt jeder Versuch DAS erkennen zu wollen, dem nahe zu kommen, in den Mangel des Ich-Geistes.

Schau einfach, hier erfasst es sich. Es ist ganz natürlich näher als nah, sei einfach mit dem was ist.

Hier ist die Vollständigkeit die überall gesucht wurde.

HIER erfasst sich die Quelle.

HIER erfasst sich DAS was du bist.

Wenn es etwas zu suchen/ zu erforschen gibt dann Dies, herauszufinden Was jetzt wirklich ist? – umfänglich und unmittelbar – Wer bist du?

THATŚ ALL