Schlagwort: Liebe

Diese Suche ist kein Suchen

Ein Wesen das sich in seinem Sein wirklich spürt, kann seine Quelle nicht nicht suchen. Diese Suche ist kein Suchen im herkömmlichen Sinne. Es ist das Anhalten, im eigenen Allein-Sein, und verweilen in der radikalen Kontemplation zu SEIN was du bist. Ein Abstreifen und gehen lassen all der falschen Vorstellungen über sich Selbst und die Welt, und ein hineintreten in dich, in DIES was in sich unbewegt, liebend und lebendig IST.

Schau – spüre, ER-lebe immer wieder deine SEINś-Qualität. Dies kann verkörpert werden. Ramana hat es ausgedrückt mit seinem Sein, und den Worten „mein aktueller Zustand ist Liebe“

…lass die kleinlichen Gedanken die es „eng“ machen gehen, die dürfen Heim gehen, Du bist immer Hier.

Unterwerfung

Jede Geschichte läuft auf ihr Ende zu, in jedem Moment. Be quiet and stop.

Die Hingabe aus dem Herzen selbst, ist Freude, ist Stille, ist Liebe-Selbst. Im Grunde gibt es keine andere Chance, alles muß sich hingeben – dies ist zuletzt ein nicht-willentliches Geschehen. Rama oder Ravana, alles muß sich Shiva-Parameshwara, der höchsten Wirklich unterwerfen. Es gibt nichts Zweites, nur DAS Selbst ist.

Wir treffen auf unser Herz

Die Anleitungen zur Achtsamkeit, zur Leerheit oder zur Arbeit mit Energie sagen alle dasselbe: dranbleiben, exakt am Punkt bleiben, das nagelt uns fest. Es legt uns auf genau den Kreuzungspunkt von Raum und Zeit fest, an dem wir uns befinden. Wenn wir genau hier innehalten und die Impulse nicht ausagieren oder unterdrücken und weder anderen noch uns selbst die Schuld geben, dann treffen wir auf eine offene Frage, auf die es keine schematische Antwort gibt. Wir treffen auf unser Herz.

(Pema Chödrön – Wenn alles zusammenbricht)

auf der Suche nach dir selbst

Ohne es zu wissen, bist du auf der Suche nach dir selbst. Du sehnst dich nach Liebe, nach dem, was der Liebe würdig ist, nach dem absolut Liebenswerten. Auf Grund deiner Unwissenheit suchst du in der Welt der Gegensätze und Widersprüche. Wenn du es in dir selbst findest, dann wird deine Suche vorüber sein.

(Nisargadatta Maharaj)

Die Liebe des Selbst

Die Energetik des Moments kann eine Herausforderung sein, immer wieder. Die Liebe des Selbst ist immer zugänglich …Wenn wir bereits sind zu lieben, zu Sehen-und-zu-Sein.

Der Ich-Geist suggeriert still im Hintergrund „ich bin nicht bereit, ich will es einfach schön – ich will keine Herausforderungen mehr, ich will einfach eine Komfortzone des Seins, um sagen zu können ich habs geschafft, mir geht es gut.“ Mit solchen Einflüsterungen arbeitet der Ich-Geist, so what. Auch zu Sehen das wir vielleicht un-bereit sind… und einfach zu lieben, zu Sehen-und-zu-Sein macht uns frei von „uns selbst“ Liebe und DAS was Selbst ist bleibt.

In der Natürlichkeit, der Liebe des Selbst zu bleiben …zu Sehen und zu Sein ist eine Art der Meditation – Beständigkeit ist die Natur des Selbst.

Steh in der Hilf-losigkeit

Als ich dir von der Hilflosigkeit schrieb, hatte ich in der Nacht zuvor einen Wachtraum, in dem ein Dämon mir Gewalt angetan hat. Ich fühlte massive Hilflosigkeit. Als Kind habe ich ähnliches geträumt. Das muß ein ganz altes Erleben sein… Jetzt habe ich das Gefühl und den Gedanken mir alle Gewalttätigkeiten, die mit mir zu tun haben, in diesem oder vergangenen Leben zu vergeben, damit es da friedlich wird und auch „alles mich abwenden“ von Gott vergeben im ICH BIN Frieden. Da lasse ich mich jetzt darauf ein.

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Steh so Gewiss in der Hilf-losigkeit – das alle Zweifel fallen müßen.

Vergib in dem Sinne, das letztlich alle Gedanklichen und Bildhaften Vorstellungen wegfallen, und GOTT als DAS bleibt was immer und ununterbrochen DAS Un-Bekannte ist, vor dem ICH BIN, DAS was das ICH BIN IST.

Diese Dämonen schlucken oft etwas von unserem Inneren Kind / unserer Seele, weil wir uns aus Angst selbst verlassen und darüber bleiben dies Unlicht bei uns.

Eine verrückte Bindung. die sich, im HIER-bleiben und in der Schau, wie es ist lösen kann

Wenn es energetisch passt, lade dein Inneres Kind, was sozusagen von der Dunkelheit verschluckt wurde, wieder ein zu dir, das es sich wieder in die ICH BIN-Präsenz integrieren kann.

Lade deine ganze  Kraft ein, ohne etwas zu tun, und sei ganz hier und schau wie es sich im, und zum guten wandelt.

Ich Chante, singe und übersetzte gerne alte Lieder, Gebete aus dem Hinduismus zu ehren Shiva, Rama, und der Mutter

Dies hier passt zu was hier gerade besprochen wird: „Ram’s Name, ist so mächtig, dass er das Böse der Erde verbrannt hat.

Rams Name ist der reinste und wegen ihm ist jede Art von Arbeit und jedes Ritual oder Fest freudig.

Chant Ram, Chant Ram, Chant Ram. Menschen ohne Ram’s Bhajan, dessen Geburt ist immer leidvoll“

Chant Ram, Ram, Ram

Dies ist die 3te Strophe aus diesem Lied. Unter dem Video nochmal die ganze Übersetzung

Ram Ram Bhajo Bhai – Bhimsen Joshi

Dies ist ein Bhajan gesungen von Pandit Bhimsen Joshi

Die Bedeutung des Text:

Refrain: Chant Ram, Chant Ram, Chant Ram. Menschen ohne Ram’s Bhajan, dessen Geburt ist immer leidvoll

1: Diese menschliche Geburt ist sehr selten, sie wird erreicht, nachdem man sanftmütig ist, Wer (Gott, Parabrahman, das eigene Selbst) Ram vergisst, ist ein Narr, und sein Geist ist immer voller Gift und Angst.

Chant Ram, Chant Ram, Chant Ram. Menschen ohne Ram’s Bhajan, dessen Geburt ist immer leidvoll

2: Deine Kindheit ist durch viel Leid gegangen; (du glaubst dich vielleicht allein…) sorgen Sie sich nicht um Frauen, denn sie heiraten uns natürlich (Die Liebe ist immer da)

(Das selbe natürlich auch für Frauen – Die Liebe ist immer da, Jai Sita Ram)

Chant Ram, Chant Ram, Chant Ram. Menschen ohne Ram’s Bhajan, dessen Geburt ist immer leidvoll

3: Ram’s Name, ist so mächtig, dass er das Böse der Erde verbrannt hat. Rams Name ist der reinste und wegen ihm ist jede Art von Arbeit und jedes Ritual oder Fest freudig.

Chant Ram, Chant Ram, Chant Ram. Menschen ohne Ram’s Bhajan, dessen Geburt ist immer leidvoll

4: Das Beste wird gewährt, wenn Rams Name mit Zuneigung und Liebe angerufen wird. Wer Rams Namen verehrt, kann wahrhaftig das Meer des Materialismus überqueren und durchweg glücklich sein.

Chant Ram, Chant Ram, Chant Ram. Menschen ohne Ram’s Bhajan, dessen Geburt ist immer leidvoll

JAI RAM

Nur das Selbst ist wahr

Als Ramana gefragt wurde, wann man das Selbst verwirklicht habe, antwortete er: „Wenn die Welt, die das Gesehene ist, entfernt worden ist, wird die Erkenntnis des Selbst, als das Sehende geschehen.“

Raman spricht von einer Abwesenheit von Erscheinung, in der sich das realisieren kann was im Grunde nicht in Erscheinung tritt, und doch immer ist.

Der Punkt der Abwesenheit ist wesentlich, das substanziell realisiert wird dass DAS was ICH bin kein Objekt ist.

An- und Abwesenheit wechseln sich ab. Es ist ein kommen und gehen, wie bei allem anderen auch. So ist es wesentlich für sich erforschen was man selbst ununterbrochen ist. Indem man erforscht was sich selbst nicht verändert und sich dem anvertraut.

Es gibt Zwei direkte Wege, DAS Selbst zu realisieren als DAS was du bist.

Das Eine ist Jnana, der Weg der Weisheit und Selbsterkenntnis – durch Viveka Unterscheidungsvermögen, und Selbsterforschung der Frage Wer bin Ich? und der andere Pfad – ist Bhakti, die Hingabe an Gott, den Guru, dein eigenes Selbst.

Beides Wege sind untrennbar miteinander verbunden und führen unmittelbar in DAS Objekt-lose Sein und eine direkte Schau, die nichts Sehen muß, weil es Sehen und Sein ist. Dies Sein hat Qualität, man kann es Stille nennen, Liebe, Frieden was SAT-heit ist… Alles findet HIER statt und führt über alles hinaus in DAS Absolute, was vor jeder An- und Abwesenheit ist und lässt dich erkennen das du ununterbrochen DAS EINE Selbst bist.

DAS bist du

„Die Quelle kann ja nicht erfahren werden.“

Doch kann sie. Die Quelle kann erfahren werden und zwar als DAS was du bist. Nichts wertvoller als dort Fuß zu fassen. Sie ist die Gott-losigkeit, In ihr ist die Liebe und das Geliebte eins. Es ist die totale Ich-losigkeit die ICH IST. dies zu realisieren darin bin ICH nichts.

Es braucht nichts, wenn du dem nicht mehr entgehen kannst/willst/DAS einfach liebst und das was sich durch Tod und Geburt vollzieht, vollends vollziehen kann – bis in DAS was das Substratum, DAS was das Selbst ist.


Lass…

Es gibt ein immer wieder am Abgrund stehen, und immer wieder der Versuch, sich zu retten, der „Schöpfer – der Macher“ zu sein oder man erlebt sich als „Opfer der Umstände“ . Beides sind Mechanismen mit dem der Ich-Geist überleben möchte.

Wenn man durch Hingabe, Selbsterforschung, Therapie, Verstehen, Meditation etwas erreichen oder etwas loswerden möchte, dann ist es ein Überlebens- Selbsterhaltungs-mechanismus des Ich-Geistes, der vom Nervensystem unbewusst gesteuert wird und dich, bei allen guten Vorsätzen, in der Überlagerung des Body-Mind fest-hält.

Lass all diese Mechanismen des Ich-Geistes in der lebendigen Leere ins Leere laufen, und Sei HIER, fühle und erlebe alles… In anderen Worten: „Halte dich an das ICH BIN, lasse alles andere gehen“.

Hat dies „am Abgundstehen“ sich erübrigt, weil die Kapazität da ist einfach grundlos in dir  zu sein, ist dieser Eindruck erloschen, daß Selbst-Erforschung, Therapie, Meditation oder das SEIN selbst einen Zweck erfüllen müßte oder könnte – Realisation geschieht einfach, umfänglich. Du gibst innerlich alles, und weil in diesem Geben gesehen wird, daß du nie etwas hattest, lässt du alles los. Und genau das ist der entscheidende Punkt, DU.

Ich sage manchmal, es gibt nichts zu tun, genau dies könnte es zu „tun“ geben – all die Vorstellungen von „Mir und Dir“ von „Dir und der Welt“ fallen zu lassen, und identisch mit dem was ist zu sein.

Vertraue einfach diesem Organischen-SEIN, wie es sich gegenwärtig abwickelt. Das Leben lebt sich. Man muss sich keine Sorgen machen. Der Geist fragt immer wieder „und dann?“, um durch ein vermeidliches Ziel, ein  Erlangen von „WAS auch immer“ endlich „erleuchtet“ zu sein… und so DEM was sich selbst sucht als DAS Offensichtliche zu entgehen.

Der Ich-Geist denkt sich gerne aus, daß DAS Selbst immer Frieden, Liebe, Vertrauen und Glück sei. Und möchte dies gerne immer wieder mit und ohne Worte bestätigt haben – die Schublade für etwas, auf daß man hofft, ist schon gebastelt. Doch DAS entspricht keinem Bild und ist nie nicht.

Das was ich sagen kann, ist daß deine Natur Zustands-los ist.                                              Mitten in den Dingen, weder von Sein noch vom Nicht-SEIN bedingt. Die direkte unmittelbare Schau entspricht keinem Bild, oder anders: Alles was du wahrnehmen kannst, kann nicht das sein, was du bist.

Hier schau einfach… schau einfach…

Deine Wahre Natur ist nicht dem Werden unterlegen. Lass das was geschieht vollkommen geschehen und Sei in dieser Offensichtlichkeit des Seins DAS was sein ist.

Das scheinbare „Ich“ wird nicht wirklich finden.  Dem Ich-Geist wird es nie genug sein. Es gibt soviele Angebote, die dir ALLES mögliche versprechen, und allzu oft ist es der „eigene Verstand“, der sich endlos in Wünschen, Hoffnungen und Vorstellungen bewegt, anstatt zu sehen was wirklich hier ist, weiter zu sehen wer du Selbst bist, und SO in unterschiedslosem Frieden identisch DAS Selbst zu sein.

Mach dir keine großen Gedanken, was passiert passiert. Absolut wesentlich,  dies gedankliche „Ich und die Welt“ hinter dir zu lassen, es nicht aufzugreifen, und zu sein. Es lebt sich wie es sich lebt. Nutze die Energie die da ist aufmerksam zu sein, für dich, die Aufmerksamkeit selbst.

Kann sich das was geschieht vollends in dir vollziehen, ohne auf „eine Identität“ zuzugreifen, verlieren sich die Bilder, die Vorstellungen, Urteile und Meinungen, über das was man glaubt zu kennen, zu wissen oder nicht zu wissen.

DAS was sich sucht, erfasst sich genau hier. Das ist kein Deal, lass es sich – ohne Rechnung und Rückgaberecht – vollends er-fasst sein.

Lass all die Versuche. DAS was du bist findet sich selbst. In diesem Gelassen-Sein, halt einfach an… DAS was sucht ist DAS was du bist.

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