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von sich selbst lassen

Unser Karma sind unsere Lebensthemen, unser einmaliger Lebens- und auch Leidensweg der gewertschätzt, vollständig erlebt und darin erlöst sein will. Jeder Stein auf diesem Weg, läd uns ein, uns in Demut zu verneigen, uns zu erheben, und etwas wundervolles daraus entstehen zu lassen. An diesem Punkt wird unser Karma zu unserem Dharma, unser Lebensweg, wo wir in Übereinstimmung sind mit Gott und der Wirklichkeit, die wir sind. Darin offenbart sich jeder Stein auf diesem Weg zu einen Geschenk Gottes. Jeder trägt unausweichlich Karma in sich. Nehmen wir es nicht an leben wir in Projektion und Verdrehung, leben in Leiden, Konzepten, Meinungen, Urteilen, Selbst-Kritik und dem nicht wollen von dem was da ist – und genau dies nicht wollen ist die Anhaftung daran. Wenn wir es wirklich mit unserem ganzen Wesen annehmen kann das Karma ein direkter Zugang zu Gott sein, in dem wir vollkommen unbedeutend sind, und wir sehen das sich das Dharma erfüllt und vollzieht.

Karma Yoga, ist der Yoga des Handels und Sein. Ein Sein was mit der Wirklichkeit in Übereinstimmung bringt. Kaum jemand kann das Karma ohne Meister überwinden. Überwinden bedeutet nicht das dann die Schwierigkeiten und Herausforderungen weg sind – auch wenn vieles verschwunden sein wird, und vieles an Substanz verloren hat. Viel mehr ist es so, wir sehen und erleben das wir in Gott und seiner Existenz getragen, und es keine Trennung gibt, nur ER IST. Hier beginnt es sich zu erleben, und dieser Beginn, dieser Anfang hat kein Ende. Ein wesentlicher Schritt, ist die Idee es Karma hinter sich zu lassen und unmittelbar zu Erleben und so das Selbst zu SEIN. Selbst-Realisation ist der Sinn und ERfüllung des Lebens.

Gude und Namaste

einfach mal ein paar Worte zum letzten gemeinsamen Satsang.

Ich sagt zu dir: „willst du ewig hier so sitzen“

willst du ewig als einer da sitzen der auf die „Erleuchtung“ wartet?

Du kannst hier ewig sitzen – aber es gibt hier nichts zu „warten“, das unterstütze ich nicht.

Das erfassen dessen findet in der Gegenwärtigkeit des Seins, in dir, statt.

Es wird gewartet auf DAS (was da ist), anstatt mit dem was ist ge-lassen HIER zu Sein. Dies Warten verursacht nur weiteres Leiden und nährt den unruhigen Ich-Geist, der an Karma, Gut und Böse… glauben lässt …und so landest du in deinem OFF, aus einem endlosen Zweifel an den Dingen.

Lass es laufen und sei in dir präsent und gewahr – erlebe was geschieht, in dir – drin sei still und liebe. Las den unruhigen Verstand, und er-lebe im Körper, im unmittelbaren SEIN und „der Verstand“ der Ich-Geist verliert seine macht über dich.

Du suchst Auswege anstatt praktisch zu leben und zu SEIN was-du-bist.

(Zu SEIN was du bist, ist die Freude des Lebens und der tot des Ichś)

Es findet eine Manipulation an und von dir selbst statt, mit der Angst, etwas falsch zu machen. Anstatt praktisch zu leben und zu SEIN

…so wie es jetzt möglich IST und zu dir Raum zu nehmen vollkommen zu SEIN. Mit dem was da ist – vor allem mit DIR.

Sei still und akzeptiere dich so wie ganz unmittelbar da bist, ohne auf all die Gedanken zuzugreifen, ohne auf das Zugreifen zuzugreifen. Vertraue dem „Boden und deinen Füßen“ dem Unmittelbaren Erleben von DIR.

Deine Aussage: „Da sind 3 Bewegungen in mir“ Mindfuck!!! Tausendmal, in tausend verschieden Varianten gesagt und gezeigt.

„Zwei Möglichkeiten“ diesem Wissen zu vertrauen, oder es dir anzuschauen und unmittelbar und direkt zu Sehen, zu Sehen, zu Sehen, zu Sehen – HIER bei DIR. Hingabe und Selbst-Erforschung ist nicht starr so oder so, es ist das lebendige dir zu wenden, wie es spontan möglich ist.

Es gibt nur eine Bewegung, die Bewegung aus Gott, durch sich selbst hindurch, in sich Selbst hinein.

Das hier ist kein Spiritueller-Spielplatz des Geistes. Du hast Angst die allzu gewohnte Angst zu verlieren. Habe Angst, Sei die Angst und so mit dem was ist und dem was geschieht, ganz hier im Unmittelbaren – nur DAS Selbst bleibt.

Es gibt nichts zu „finden“. Bleibe natürlich, in dieser Natürlichkeit erfasst sich die transparente-Stille, darin ehre DAS was ist.

Ich sagte dir mal “ du arbeitest nicht viel, nutze doch deine Zeit, meditiere, verweile in Stille, 3, 4, 5 Stunden am Tag“

Irgendwann kam mal die Frage dazu „Und dann?“ Nix und dann, du siehst die Freude, die Liebe des SEIN, du siehst das in Wirklichkeit nichts geschieht – Realität realisiert sich ganz nebenbei, und vor allem immer nur JETZT und HIER, vollkommen das was ist. Da gibt es kein „und dann…“ weil DAS nicht in Zeit ist.

 

Leb praktisch, meditiere regelmäßig und gib dir Zeit zu SEIN. Vergiss „ich und die Welt“ und SEI was du bist. Darin wurzelst du einfach beständig, stabiler und geschmeidiger, in deinem eigenen-SELBST.

Oder mach was du nicht lassen kannst;-)

Du bist frei SO wie-du-bist.

Nein…

Es gibt kein Karma

Es gibt keine Wieder-Geburt

Es gibt keinen Tod

Es gibt kein Ich

Einzig DAS IST, und DAS ist kein Objekt

„Ich“ ist ein imaginärer Traum, von einem imaginären Ich.

DAS träumt sich durch alles und ist weder Vorstellung noch Konzept.

Es ist die hypnotische Kraft „der Maya“, die suggeriert „jemanden und etwas zu sein“.

Was kann man manchen ? Lass es…


Lass es, sei einfach, das was du bist