Schlagwort: Gott

nicht beseitigen, nicht überwinden

Das Pferd macht den Mist in den Stall, und obgleich der Mist Unsauberkeit und üblen Geruch an sich hat, so zieht doch dasselbe Pferd denselben Mist mit großer Mühe auf das Feld; und daraus wächst der edle schöne Weizen und der edle süße Wein, der niemals so wüchse, wäre der Mist nicht da. Nun, dein Mist, das sind deine eigenen Mängel, die du nicht beseitigen, nicht überwinden noch ablegen kannst; die trage mit Mühe und Fleiß auf den Acker des liebreichen Willens Gottes in rechter Gelassenheit deiner selbst. Streue deinen Mist auf dieses edle Feld; daraus sprießt ohne allen Zweifel in demütiger Gelassenheit edle, wonnigliche Frucht auf.

(Johannes Tauler – 1300 – 1361)

in der Jetztheit ruhen

Um in den Seinszustand des kosmischen Spiegels einzutreten, brauchen wir uns nur zu entspannen. Entspannung hat hier natürlich nicht, wie in der Sonnenuntergangswelt, mit Herumhängen oder Freizeit oder Amüsement zu tun. Wir meinen mit diesem Ausdruck Entspannung des Geistes. Loslassen von den Ängsten, Vorstellungen und Depressionen, die uns normalerweise in Atem halten. Die Praxis der Meditation ist das Mittel, den Geist zu entspannen oder in der Jetztheit ruhen zu lassen.

(Chögyam Trungpa – 1939 – 1987)

ruh dich einfach aus

Du sagtest letztens das du „immer noch“ mit den Schlafstörungen zu tun hast.

„Immer noch“ vielleicht will es umfänglich entdeckt werden.

Vor was hast du Angst, was im Schlaf verloren geht?

Dies ICH BIN

Die Angst vor dem vollkommenen Verlassen-sein von Gott

Die Fragen die ich dir anbieten kann, was ist das schlimme wenn du ein-schläfst.

Welche „Monster und Dämonen“ sitzen in der Dunkelheit des Schlafes? Was ist das Schöne was darin noch nicht gesehen und entdeckt wurde? Schaue dies aus deinem Herzen, in Frieden an.

Schau für dich was wahr ist. Durch das wahr-sein-lassen der Not, des Verlassens-sein, steht Gott, in uns auf. Nur weil du bist kann ER Sein.

Dies ist keine Erhöhung, sondern die Wache Präsenz, die weder stolz noch sorgenvoll ist.

So wie es in der Bibel steht: Sei still und wisse Ich Bin Er.

Nochmal zu diesem „immer noch“, das du „immer noch“ mit den Schlafstörungen zu tun hast.“ Vielleicht hört es auch garnicht auf und wird zum Segen für dich.

Es gibt einen Bereich der Selbsterkenntnis, des Erwachens, der Ununterbrochene Wachheit ist, da schläft man nicht mehr, ja vielleicht schläft der Körper zwischendurch ein wenig, aber das was du bist bleibt wach. Und dies was wach bleibt, war und ist immer wach. Vor dem Ich Bin, DAS was immer un-bekannt deine Wahre Natur ist.

„Ich hab nur den Wunsch mich immer mehr dem ICH BIN zu öffnen…“ Wunderbar allein dafür kannst du Dankbar sein, Mit allem vollkommen HIER, so wie es sich vollzieht.

„So wie du sagst scheint es so das vielleicht nur wenig Schlaf gebraucht wird.“

Einfach ausruhen, hingeben, relaxen, gut mit sich sein, darin findet Regeneration statt.


„Mir ist aufgefallen, das ich überhaupt nicht weiß, wie einschlafen geht…“

Das weiß niemand, wenn es geschieht, ist man bereits weg.

Ich hab den Eindruck du kommst auch in Bereiche des Schlafens; du weißt halt nix davon, und das ist gut so;-) In diesem Kontext ist Nichtwissen, das was Frieden seinem Wesen nach ist

Ich weiß nicht wieviel Schlaf mein Körper braucht?

Lass den Körper sich um sich selbst kümmern, ruh dich einfach aus wenn – Regeneration, stellt sich da schon in notwendigerweise Weise ein.

Du hast mal erzählt das du schon viele Jahre mit der Schlaflosigkeit zu tun hast. Ich war verwundert, weil du einfach frisch und klar erscheinst.

Jeder hat da andere Herausforderungen mit dem Körper – der Welt. Da kann man seine Grenzen kennen lernen, Sehen woran man festhält und sein Herz öffnen für DAS Herz selbst

Bei deiner Frage oder dem Thema kommt auch für mich eine Art Angst vor dem Tod durch.

Wie ich im Satsang sagte, und das sind keine leeren Worten, Es gibt nur einen Körper, den Körper von Gott. Für dich gibt es keinen Tod und keine Geburt, nur DIES HIER, ununterbrochen. Nicht für „dich“ DAS lebt sich durch alles…

Sich für diese Stille öffnen die nichts von Stille weiß, macht satt, entspann dich – lasse die Bilder und Gednaken gehen und ruhe darin.


„Ich weiß überhaupt nicht weiß, was gebraucht wird und welchen Nutzen die Dinge für mich haben. Wenn ich die Frage „Warum “ zu alle den Themen stelle, kommt die Antwort „weil ich da bin. “ Ich fühle da so eine Klarheit.
Heute morgen habe ich einen Spaziergang gemacht und meinem Verstand immer wieder den Auftrag gegeben aufmerksam und neugierig zu sein, mit dem, was hier ist und was ich bin bedeutet. Da war’s  ruhig, bis zur nächsten Idee.“

„…bis zur nächsten Idee.“ Lade den Verstand ein ins Herz zu sinken, lade den Verstand ein sich in Das Ich Bin zu integrieren.

Bzw. auch mal schauen, welche Ideen, Muster und Energie-Programme dies vereiteln wollen.

Dem entziehe die Aufmerksamkeit, gib es zur auf-lösung frei.


„Ich werde nachts jetzt immer aufstehen, falls der Schlaf sich nicht einstellt und mit allem hier sein.“

…oder, einfach relaxen,, dich vergessen, ausruhen und GUT mit dir Sein.

Steh in der Hilf-losigkeit

Als ich dir von der Hilflosigkeit schrieb, hatte ich in der Nacht zuvor einen Wachtraum, in dem ein Dämon mir Gewalt angetan hat. Ich fühlte massive Hilflosigkeit. Als Kind habe ich ähnliches geträumt. Das muß ein ganz altes Erleben sein… Jetzt habe ich das Gefühl und den Gedanken mir alle Gewalttätigkeiten, die mit mir zu tun haben, in diesem oder vergangenen Leben zu vergeben, damit es da friedlich wird und auch „alles mich abwenden“ von Gott vergeben im ICH BIN Frieden. Da lasse ich mich jetzt darauf ein.

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Steh so Gewiss in der Hilf-losigkeit – das alle Zweifel fallen müßen.

Vergib in dem Sinne, das letztlich alle Gedanklichen und Bildhaften Vorstellungen wegfallen, und GOTT als DAS bleibt was immer und ununterbrochen DAS Un-Bekannte ist, vor dem ICH BIN, DAS was das ICH BIN IST.

Diese Dämonen schlucken oft etwas von unserem Inneren Kind / unserer Seele, weil wir uns aus Angst selbst verlassen und darüber bleiben dies Unlicht bei uns.

Eine verrückte Bindung. die sich, im HIER-bleiben und in der Schau, wie es ist lösen kann

Wenn es energetisch passt, lade dein Inneres Kind, was sozusagen von der Dunkelheit verschluckt wurde, wieder ein zu dir, das es sich wieder in die ICH BIN-Präsenz integrieren kann.

Lade deine ganze  Kraft ein, ohne etwas zu tun, und sei ganz hier und schau wie es sich im, und zum guten wandelt.

Ich Chante, singe und übersetzte gerne alte Lieder, Gebete aus dem Hinduismus zu ehren Shiva, Rama, und der Mutter

Dies hier passt zu was hier gerade besprochen wird: „Ram’s Name, ist so mächtig, dass er das Böse der Erde verbrannt hat.

Rams Name ist der reinste und wegen ihm ist jede Art von Arbeit und jedes Ritual oder Fest freudig.

Chant Ram, Chant Ram, Chant Ram. Menschen ohne Ram’s Bhajan, dessen Geburt ist immer leidvoll“

Chant Ram, Ram, Ram

Dies ist die 3te Strophe aus diesem Lied. Unter dem Video nochmal die ganze Übersetzung

Ram Ram Bhajo Bhai – Bhimsen Joshi

Dies ist ein Bhajan gesungen von Pandit Bhimsen Joshi

Die Bedeutung des Text:

Refrain: Chant Ram, Chant Ram, Chant Ram. Menschen ohne Ram’s Bhajan, dessen Geburt ist immer leidvoll

1: Diese menschliche Geburt ist sehr selten, sie wird erreicht, nachdem man sanftmütig ist, Wer (Gott, Parabrahman, das eigene Selbst) Ram vergisst, ist ein Narr, und sein Geist ist immer voller Gift und Angst.

Chant Ram, Chant Ram, Chant Ram. Menschen ohne Ram’s Bhajan, dessen Geburt ist immer leidvoll

2: Deine Kindheit ist durch viel Leid gegangen; (du glaubst dich vielleicht allein…) sorgen Sie sich nicht um Frauen, denn sie heiraten uns natürlich (Die Liebe ist immer da)

(Das selbe natürlich auch für Frauen – Die Liebe ist immer da, Jai Sita Ram)

Chant Ram, Chant Ram, Chant Ram. Menschen ohne Ram’s Bhajan, dessen Geburt ist immer leidvoll

3: Ram’s Name, ist so mächtig, dass er das Böse der Erde verbrannt hat. Rams Name ist der reinste und wegen ihm ist jede Art von Arbeit und jedes Ritual oder Fest freudig.

Chant Ram, Chant Ram, Chant Ram. Menschen ohne Ram’s Bhajan, dessen Geburt ist immer leidvoll

4: Das Beste wird gewährt, wenn Rams Name mit Zuneigung und Liebe angerufen wird. Wer Rams Namen verehrt, kann wahrhaftig das Meer des Materialismus überqueren und durchweg glücklich sein.

Chant Ram, Chant Ram, Chant Ram. Menschen ohne Ram’s Bhajan, dessen Geburt ist immer leidvoll

JAI RAM

Nur das Selbst ist wahr

Als Ramana gefragt wurde, wann man das Selbst verwirklicht habe, antwortete er: „Wenn die Welt, die das Gesehene ist, entfernt worden ist, wird die Erkenntnis des Selbst, als das Sehende geschehen.“

Raman spricht von einer Abwesenheit von Erscheinung, in der sich das realisieren kann was im Grunde nicht in Erscheinung tritt, und doch immer ist.

Der Punkt der Abwesenheit ist wesentlich, das substanziell realisiert wird dass DAS was ICH bin kein Objekt ist.

An- und Abwesenheit wechseln sich ab. Es ist ein kommen und gehen, wie bei allem anderen auch. So ist es wesentlich für sich erforschen was man selbst ununterbrochen ist. Indem man erforscht was sich selbst nicht verändert und sich dem anvertraut.

Es gibt Zwei direkte Wege, DAS Selbst zu realisieren als DAS was du bist.

Das Eine ist Jnana, der Weg der Weisheit und Selbsterkenntnis – durch Viveka Unterscheidungsvermögen, und Selbsterforschung der Frage Wer bin Ich? und der andere Pfad – ist Bhakti, die Hingabe an Gott, den Guru, dein eigenes Selbst.

Beides Wege sind untrennbar miteinander verbunden und führen unmittelbar in DAS Objekt-lose Sein und eine direkte Schau, die nichts Sehen muß, weil es Sehen und Sein ist. Dies Sein hat Qualität, man kann es Stille nennen, Liebe, Frieden was SAT-heit ist… Alles findet HIER statt und führt über alles hinaus in DAS Absolute, was vor jeder An- und Abwesenheit ist und lässt dich erkennen das du ununterbrochen DAS EINE Selbst bist.

Lass Dich…

Ich war bei den Frommen und fand keinen wirklichen Fortschritt bei ihnen. Ich war mit den Kriegern, doch ich sah und fand auch dort keinen Fortschritt.

Dann fragte ich: „Oh Gott, was ist der Weg zu Dir?“

…und Gott sagte: „Lass Dich gehen und komm.“

(Rumi)

von sich selbst lassen

Unser Karma sind unsere Lebensthemen, unser einmaliger Lebens- und auch Leidensweg der gewertschätzt, vollständig erlebt und darin erlöst sein will. Jeder Stein auf diesem Weg, läd uns ein, uns in Demut zu verneigen, uns zu erheben, und etwas wundervolles daraus entstehen zu lassen. An diesem Punkt wird unser Karma zu unserem Dharma, unser Lebensweg, wo wir in Übereinstimmung sind mit Gott und der Wirklichkeit, die wir sind. Darin offenbart sich jeder Stein auf diesem Weg zu einen Geschenk Gottes. Jeder trägt unausweichlich Karma in sich. Nehmen wir es nicht an leben wir in Projektion und Verdrehung, leben in Leiden, Konzepten, Meinungen, Urteilen, Selbst-Kritik und dem nicht wollen von dem was da ist – und genau dies nicht wollen ist die Anhaftung daran. Wenn wir es wirklich mit unserem ganzen Wesen annehmen kann das Karma ein direkter Zugang zu Gott sein, in dem wir vollkommen unbedeutend sind, und wir sehen das sich das Dharma erfüllt und vollzieht.

Karma Yoga, ist der Yoga des Handels und Sein. Ein Sein was mit der Wirklichkeit in Übereinstimmung bringt. Kaum jemand kann das Karma ohne Meister überwinden. Überwinden bedeutet nicht das dann die Schwierigkeiten und Herausforderungen weg sind – auch wenn vieles verschwunden sein wird, und vieles an Substanz verloren hat. Viel mehr ist es so, wir sehen und erleben das wir in Gott und seiner Existenz getragen, und es keine Trennung gibt, nur ER IST. Hier beginnt es sich zu erleben, und dieser Beginn, dieser Anfang hat kein Ende. Ein wesentlicher Schritt, ist die Idee es Karma hinter sich zu lassen und unmittelbar zu Erleben und so das Selbst zu SEIN. Selbst-Realisation ist der Sinn und ERfüllung des Lebens.

Der Pfad der Hingabe

Indem ich dem Pfad der Hingabe an DAS Selbst vertrauensvoll folge, erfahre ich, dass ich GOTT, DAS SELBST bin. ER ist ich selbst. Dies  mit meinem ganzen SEIN erfahrend, bin ich in der Lage, die Maya zu durchschauen und Gott, DAS Selbst zu sehen, zu Sehen ICH BIN ER.

Die Hingabe an Gott, DAS Selbst entfernt alle Knoten im Herz-Geist und offenbart, dass DAS Absolute und ich identisch sind.

Es gibt nur eins, was du wissen musst: Kenne DAS Selbst als das was du bist und SEI DAS, mit deinem ganzen Sein. DAS was Gott ist wohnt in deiner Herzhöhle. Jeden Tag kontempliere, über DAS: Verweile in der wort-losen Gewissheit ICH BIN ER.

Tue was geschieht

Es läuft natürlich ab, man muss sich keine Sorgen machen. Der Geist fragt immer wieder „und dann?“ um durch ein vermeidlichen Hafen, ein Ziel haben, ein Haben und Erlangen von „WAS auch immer“…

Es ist auch die Frage nach Kontrolle, das man den roten Faden behält, die Frage es händeln zu konnen. Mein Gott;-)

Relax,

ES lebt sich!

Lebe einfach wesentlich.

Nehme Zuflucht in Dir – tue was geschieht und sei glücklich.

Gude und Namaste

einfach mal ein paar Worte zum letzten gemeinsamen Satsang.

Ich sagt zu dir: „willst du ewig hier so sitzen“

willst du ewig als einer da sitzen der auf die „Erleuchtung“ wartet?

Du kannst hier ewig sitzen – aber es gibt hier nichts zu „warten“, das unterstütze ich nicht.

Das erfassen dessen findet in der Gegenwärtigkeit des Seins, in dir, statt.

Es wird gewartet auf DAS (was da ist), anstatt mit dem was ist ge-lassen HIER zu Sein. Dies Warten verursacht nur weiteres Leiden und nährt den unruhigen Ich-Geist, der an Karma, Gut und Böse… glauben lässt …und so landest du in deinem OFF, aus einem endlosen Zweifel an den Dingen.

Lass es laufen und sei in dir präsent und gewahr – erlebe was geschieht, in dir – drin sei still und liebe. Las den unruhigen Verstand, und er-lebe im Körper, im unmittelbaren SEIN und „der Verstand“ der Ich-Geist verliert seine macht über dich.

Du suchst Auswege anstatt praktisch zu leben und zu SEIN was-du-bist.

(Zu SEIN was du bist, ist die Freude des Lebens und der tot des Ichś)

Es findet eine Manipulation an und von dir selbst statt, mit der Angst, etwas falsch zu machen. Anstatt praktisch zu leben und zu SEIN

…so wie es jetzt möglich IST und zu dir Raum zu nehmen vollkommen zu SEIN. Mit dem was da ist – vor allem mit DIR.

Sei still und akzeptiere dich so wie ganz unmittelbar da bist, ohne auf all die Gedanken zuzugreifen, ohne auf das Zugreifen zuzugreifen. Vertraue dem „Boden und deinen Füßen“ dem Unmittelbaren Erleben von DIR.

Deine Aussage: „Da sind 3 Bewegungen in mir“ Mindfuck!!! Tausendmal, in tausend verschieden Varianten gesagt und gezeigt.

„Zwei Möglichkeiten“ diesem Wissen zu vertrauen, oder es dir anzuschauen und unmittelbar und direkt zu Sehen, zu Sehen, zu Sehen, zu Sehen – HIER bei DIR. Hingabe und Selbst-Erforschung ist nicht starr so oder so, es ist das lebendige dir zu wenden, wie es spontan möglich ist.

Es gibt nur eine Bewegung, die Bewegung aus Gott, durch sich selbst hindurch, in sich Selbst hinein.

Das hier ist kein Spiritueller-Spielplatz des Geistes. Du hast Angst die allzu gewohnte Angst zu verlieren. Habe Angst, Sei die Angst und so mit dem was ist und dem was geschieht, ganz hier im Unmittelbaren – nur DAS Selbst bleibt.

Es gibt nichts zu „finden“. Bleibe natürlich, in dieser Natürlichkeit erfasst sich die transparente-Stille, darin ehre DAS was ist.

Ich sagte dir mal “ du arbeitest nicht viel, nutze doch deine Zeit, meditiere, verweile in Stille, 3, 4, 5 Stunden am Tag“

Irgendwann kam mal die Frage dazu „Und dann?“ Nix und dann, du siehst die Freude, die Liebe des SEIN, du siehst das in Wirklichkeit nichts geschieht – Realität realisiert sich ganz nebenbei, und vor allem immer nur JETZT und HIER, vollkommen das was ist. Da gibt es kein „und dann…“ weil DAS nicht in Zeit ist.

 

Leb praktisch, meditiere regelmäßig und gib dir Zeit zu SEIN. Vergiss „ich und die Welt“ und SEI was du bist. Darin wurzelst du einfach beständig, stabiler und geschmeidiger, in deinem eigenen-SELBST.

Oder mach was du nicht lassen kannst;-)

Du bist frei SO wie-du-bist.

Ausgrichtet in dein SEIN

Alles beginnt und endet HIER.

Dort wo Anfang und Ende zusammenkommen und identisch sind ist nur DAS Selbst.

Ist ein Problem wirklich ein Problem?

Wenn ich bereit bin das was da ist, so zu sehen wie es ist, ohne Interpretation, Geschichte, Anlayse und Vergleich – sondern das was da ist als ungeteiltes, organisches Geschehen im „Körper“ zu erleben und damit vollkommen zu sein.

Mich dem organischen-SEIN vollkommen anzuvertrauen, in einer Päsenz die an nichts festhält, einfach identisch ist mit sich selbst – ist kein Raum mehr für den individuellen Eindruck, des Ich-Geistes, da ist nur SEIN als offensichtliches Geschehen und DAS was ich bin.

 

*

Viele Suchende haben Angst vollständig in DAS Herz absorbiert zu werden und in sich Selbst – in diesen lebendigen sein – zu wurzeln. Sie fühlen sich vom Selbst angezogen, haben aber in der Tiefe Angst ihre Geschichte, ihre Identität als Personen zu verlieren.

Man klammert sich lieber an Erinnerungen, alte Geschichten und aufgewärmte Gefühle. Statt mit dem was ist allein zu sein. In diesem allein-sein – in der Bereitschaft die Angst, den Zweifel vollkommen Angst-los zuerleben, siehst du dass du zweifels-frei bist, was du bist.

Warum Angst vor dem Allein-SEIN? Wie oft bist du allein, selbst unter Menschen? Wie oft wird das alleinsein kaschiert unter Ablenkung, tun wollen, Suche und Oberflächlichem Wissen und Gehabe? Es ist deine N aturt Allein zu SEIN. Alleinsein und Zusammensein wechseln – verweile einfach bei dem lebendigen Sein wie es sich zeigt. In der Bereitschaft wirklich mit dir zu Sein, findet sich alle Freiheit.

Sich in diesem wortlosen-DU, so wie du gerade da bist, in Respekt und liebender Nähe zu erleben, offenbart DAS unmittelbare Offensichtliche.

Um von der Freiheit deiner Natur erfasst zu werden, muss man bereit sein die persönliche Identität und ihrer Anhaftungen – die Geschichte in der Unmittelbarkeit, der Stille des Seins loszulassen. Man muss bereit sein die Person durchdringen und zurück zu lassen, und komplett in Gott zu SEIN.

Vielleicht ist zumindest ein Geschmack davon da,  dass die Gesichten, die Ängste, Wünsche und Hoffnungen, das an sich arbeiten, das Wissen wollen Ablenkungen sind.

Es gibt Menschen die meinen ALLES zu wissen, doch das ist nur eine weitere Form von Ignoranz – DAS zu sein ist die Abwesenheit von Wissen und Unwissenheit, DAS was sein ist.

Einige Menschen glauben sie müßen erst noch das und das in Ordnung bringen. Da ist einfach ein praktisches leben, was sich so lebt wie es sich lebt. Das Leben kann den Konventionen nicht unterworfen werden. Das Leben ist nicht in Ordung zu bringen! Das Leben ist in Ordnung, so wie es ist. Leg die Waffen nieder – und lass dich auf dich  Selbst.  Lass das „ich und mein“ hinter dir und sei identisch mit dem Sein selbst.

Lass den Kampf in Frieden lehn dich zurück – sei still und liebe.

Sei geduldig mit der Ungeduld und bleibe HIER und liebe. Sei einfach vollkommen mit der Angst wenn sie da ist –  total Angst-los, lebendig mit dem was ist, dass die Schönheit deiner Natur dich vollends erfassen kann. Sei einfach, still und liebe. Liebe das was ist.

Wir hatten genug Übung, Analyse, Therapie, Suche hier und dort, genug Studium von Wissen und Weisheit – ein scheitern und voranschreiten ist dadurch geschehen. Das wird endlos weiter so weitergehen – lass es hinter dir. Sei einfach still mit dem was ist und wisse  in deinen Herzen, ICH BIN ER.

Es gab genügenden Einsichten; mehr ist nicht nötig. DAS kann nicht gesehen werden, ES ist DAS was sieht, schau einfach und sei, mit dem was ist.Darin wird das ungeteilte SEIN aus sich heraus offensichtlich.

Lass geschehen was geschieht – lass es sich vollends vollziehen.

Es gibt nichts zu tun, einfach nur HIER zu sein, mit dem was ist.

Die gesuchte Erfüllung bist DU. Schmecke einfach die Schönheit im Gegenwärtigen, schmecke einfach das was da ist  – hier, mit dem was ist.

Alles ist da, jeder Moment ist vollständig und vollkommen. Jetzt und Hier ist es an der Zeit, DEM vollends zu vertrauen. Wie es sich auch zeigen möge – einfach ein simples praktisches leben, Holz hacken, Wasser holen,  still mit dem was ist. Verweile einfach in dir, indentisch mit dem was ist – identisch mit dem SEIN Selbst. Hier-in verwandelt sich die Suche in DAS was sucht. Unmittelbares-Wissen und Er-Leben ist DAS Sein – HIER geht alles verloren, das ist der größte Genuss, ohne Zweites zu Sein.

Die Liebe und die Stille in deinem Herzen offenbart sich als Gott. Vertrau dich einfach der Qualität des Seins im unmittelbaren an uns sei still. Du wirst zu DEM was du deinem Wesen nach bist – alles Gesuchte liegt in dir. Lass du dich das Gesuchte sein – sei still und liebe – lass DU dich erfasst sein.

Verweile und lebe ausgerichtet, in deinem – lebendigen-Sein, in dir.

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