Spüren, fühlen, geschehen lassen

Es braucht ein wenig Übung zu fühlen und zu erleben was da ist, und dies was in dir auftaucht vollständig zu erleben. Denn das läuft komplett gegen die Konditionierungen Ich-Geistes.

Wenn die Geschichten von Schuld, Angst, Scham und all dem unangenehmen und tabuisierten auftaucht, lass es in seiner Energetik ganz auftauchen. An einem Punkt vielleicht so sehr das die Ge-Schichten implodieren, verbrennen. Alles in der Leere verschluckt wird und nur du DAS bist was bleibt.

Das ist richtig Arbeit, aber nicht im Sinne von Tun, Wollen, Druck machen, mehr in dem Sinne, Anhalten, echt sein, empfänglich sein, ehrlich schauen alles erlebend. Spüren, Fühlen, geschehen lassen… Ganz ohne Druck, einfach ganz hier, offen für dich selbst.

Spüre auch das Feststecken, fühle auch das nicht fühlen können, das nicht wahr haben wollen, all das Schöne wie auch die Not und die Ohnmacht.

Kann die Not ganz da sein, eröffnet dies unmittelbare Erleben einen Raum der Freiheit, dort geschieht alles Notwendige ganz aus sich heraus. ES geschieht aus dem was frei ist…

Da ist einfach viel unangenehmes, tabuisiertes was auftaucht, das macht Stress. So what, gib all dem was auftaucht Raum – darin entsteht Raum für dich.

Wir sind fühlende Wesen, in der Welt voller Erfahrungen die auch empfunden und gefühlt sein wollen. Ein Großteil des Leides liegt daran das wir uns vom Unmittelbaren Erleben in uns abgelenkt haben und es vielleicht auch immer wieder tun, anstatt es ganz zu erleben, und Vollständigkeit in dem was da ist zu erfahren.

Halte an, lass geschehen, Freiheit findet jenseits von Wollen und Müssen statt.

Das Schöne, zu erfahren zu fühlen, zu erleben was da ist öffnet das Herz in Mit-Gefühl, für das was Herz ist.

Gude und Namaste

einfach mal ein paar Worte zum letzten gemeinsamen Satsang.

Ich sagt zu dir: „willst du ewig hier so sitzen“

willst du ewig als einer da sitzen der auf die „Erleuchtung“ wartet?

Du kannst hier ewig sitzen – aber es gibt hier nichts zu „warten“, das unterstütze ich nicht.

Das erfassen dessen findet in der Gegenwärtigkeit des Seins, in dir, statt.

Es wird gewartet auf DAS (was da ist), anstatt mit dem was ist ge-lassen HIER zu Sein. Dies Warten verursacht nur weiteres Leiden und nährt den unruhigen Ich-Geist, der an Karma, Gut und Böse… glauben lässt …und so landest du in deinem OFF, aus einem endlosen Zweifel an den Dingen.

Lass es laufen und sei in dir präsent und gewahr – erlebe was geschieht, in dir – drin sei still und liebe. Las den unruhigen Verstand, und er-lebe im Körper, im unmittelbaren SEIN und „der Verstand“ der Ich-Geist verliert seine macht über dich.

Du suchst Auswege anstatt praktisch zu leben und zu SEIN was-du-bist.

(Zu SEIN was du bist, ist die Freude des Lebens und der tot des Ichś)

Es findet eine Manipulation an und von dir selbst statt, mit der Angst, etwas falsch zu machen. Anstatt praktisch zu leben und zu SEIN

…so wie es jetzt möglich IST und zu dir Raum zu nehmen vollkommen zu SEIN. Mit dem was da ist – vor allem mit DIR.

Sei still und akzeptiere dich so wie ganz unmittelbar da bist, ohne auf all die Gedanken zuzugreifen, ohne auf das Zugreifen zuzugreifen. Vertraue dem „Boden und deinen Füßen“ dem Unmittelbaren Erleben von DIR.

Deine Aussage: „Da sind 3 Bewegungen in mir“ Mindfuck!!! Tausendmal, in tausend verschieden Varianten gesagt und gezeigt.

„Zwei Möglichkeiten“ diesem Wissen zu vertrauen, oder es dir anzuschauen und unmittelbar und direkt zu Sehen, zu Sehen, zu Sehen, zu Sehen – HIER bei DIR. Hingabe und Selbst-Erforschung ist nicht starr so oder so, es ist das lebendige dir zu wenden, wie es spontan möglich ist.

Es gibt nur eine Bewegung, die Bewegung aus Gott, durch sich selbst hindurch, in sich Selbst hinein.

Das hier ist kein Spiritueller-Spielplatz des Geistes. Du hast Angst die allzu gewohnte Angst zu verlieren. Habe Angst, Sei die Angst und so mit dem was ist und dem was geschieht, ganz hier im Unmittelbaren – nur DAS Selbst bleibt.

Es gibt nichts zu „finden“. Bleibe natürlich, in dieser Natürlichkeit erfasst sich die transparente-Stille, darin ehre DAS was ist.

Ich sagte dir mal “ du arbeitest nicht viel, nutze doch deine Zeit, meditiere, verweile in Stille, 3, 4, 5 Stunden am Tag“

Irgendwann kam mal die Frage dazu „Und dann?“ Nix und dann, du siehst die Freude, die Liebe des SEIN, du siehst das in Wirklichkeit nichts geschieht – Realität realisiert sich ganz nebenbei, und vor allem immer nur JETZT und HIER, vollkommen das was ist. Da gibt es kein „und dann…“ weil DAS nicht in Zeit ist.

 

Leb praktisch, meditiere regelmäßig und gib dir Zeit zu SEIN. Vergiss „ich und die Welt“ und SEI was du bist. Darin wurzelst du einfach beständig, stabiler und geschmeidiger, in deinem eigenen-SELBST.

Oder mach was du nicht lassen kannst;-)

Du bist frei SO wie-du-bist.

Ausgrichtet in dein SEIN

Alles beginnt und endet HIER.

Dort wo Anfang und Ende zusammenkommen und identisch sind ist nur DAS Selbst.

Ist ein Problem wirklich ein Problem?

Wenn ich bereit bin das was da ist, so zu sehen wie es ist, ohne Interpretation, Geschichte, Anlayse und Vergleich – sondern das was da ist als ungeteiltes, organisches Geschehen im „Körper“ zu erleben und damit vollkommen zu sein.

Mich dem organischen-SEIN vollkommen anzuvertrauen, in einer Päsenz die an nichts festhält, einfach identisch ist mit sich selbst – ist kein Raum mehr für den individuellen Eindruck, des Ich-Geistes, da ist nur SEIN als offensichtliches Geschehen und DAS was ich bin.

 

*

Viele Suchende haben Angst vollständig in DAS Herz absorbiert zu werden und in sich Selbst – in diesen lebendigen sein – zu wurzeln. Sie fühlen sich vom Selbst angezogen, haben aber in der Tiefe Angst ihre Geschichte, ihre Identität als Personen zu verlieren.

Man klammert sich lieber an Erinnerungen, alte Geschichten und aufgewärmte Gefühle. Statt mit dem was ist allein zu sein. In diesem allein-sein – in der Bereitschaft die Angst, den Zweifel vollkommen Angst-los zuerleben, siehst du dass du zweifels-frei bist, was du bist.

Warum Angst vor dem Allein-SEIN? Wie oft bist du allein, selbst unter Menschen? Wie oft wird das alleinsein kaschiert unter Ablenkung, tun wollen, Suche und Oberflächlichem Wissen und Gehabe? Es ist deine N aturt Allein zu SEIN. Alleinsein und Zusammensein wechseln – verweile einfach bei dem lebendigen Sein wie es sich zeigt. In der Bereitschaft wirklich mit dir zu Sein, findet sich alle Freiheit.

Sich in diesem wortlosen-DU, so wie du gerade da bist, in Respekt und liebender Nähe zu erleben, offenbart DAS unmittelbare Offensichtliche.

Um von der Freiheit deiner Natur erfasst zu werden, muss man bereit sein die persönliche Identität und ihrer Anhaftungen – die Geschichte in der Unmittelbarkeit, der Stille des Seins loszulassen. Man muss bereit sein die Person durchdringen und zurück zu lassen, und komplett in Gott zu SEIN.

Vielleicht ist zumindest ein Geschmack davon da,  dass die Gesichten, die Ängste, Wünsche und Hoffnungen, das an sich arbeiten, das Wissen wollen Ablenkungen sind.

Es gibt Menschen die meinen ALLES zu wissen, doch das ist nur eine weitere Form von Ignoranz – DAS zu sein ist die Abwesenheit von Wissen und Unwissenheit, DAS was sein ist.

Einige Menschen glauben sie müßen erst noch das und das in Ordnung bringen. Da ist einfach ein praktisches leben, was sich so lebt wie es sich lebt. Das Leben kann den Konventionen nicht unterworfen werden. Das Leben ist nicht in Ordung zu bringen! Das Leben ist in Ordnung, so wie es ist. Leg die Waffen nieder – und lass dich auf dich  Selbst.  Lass das „ich und mein“ hinter dir und sei identisch mit dem Sein selbst.

Lass den Kampf in Frieden lehn dich zurück – sei still und liebe.

Sei geduldig mit der Ungeduld und bleibe HIER und liebe. Sei einfach vollkommen mit der Angst wenn sie da ist –  total Angst-los, lebendig mit dem was ist, dass die Schönheit deiner Natur dich vollends erfassen kann. Sei einfach, still und liebe. Liebe das was ist.

Wir hatten genug Übung, Analyse, Therapie, Suche hier und dort, genug Studium von Wissen und Weisheit – ein scheitern und voranschreiten ist dadurch geschehen. Das wird endlos weiter so weitergehen – lass es hinter dir. Sei einfach still mit dem was ist und wisse  in deinen Herzen, ICH BIN ER.

Es gab genügenden Einsichten; mehr ist nicht nötig. DAS kann nicht gesehen werden, ES ist DAS was sieht, schau einfach und sei, mit dem was ist.Darin wird das ungeteilte SEIN aus sich heraus offensichtlich.

Lass geschehen was geschieht – lass es sich vollends vollziehen.

Es gibt nichts zu tun, einfach nur HIER zu sein, mit dem was ist.

Die gesuchte Erfüllung bist DU. Schmecke einfach die Schönheit im Gegenwärtigen, schmecke einfach das was da ist  – hier, mit dem was ist.

Alles ist da, jeder Moment ist vollständig und vollkommen. Jetzt und Hier ist es an der Zeit, DEM vollends zu vertrauen. Wie es sich auch zeigen möge – einfach ein simples praktisches leben, Holz hacken, Wasser holen,  still mit dem was ist. Verweile einfach in dir, indentisch mit dem was ist – identisch mit dem SEIN Selbst. Hier-in verwandelt sich die Suche in DAS was sucht. Unmittelbares-Wissen und Er-Leben ist DAS Sein – HIER geht alles verloren, das ist der größte Genuss, ohne Zweites zu Sein.

Die Liebe und die Stille in deinem Herzen offenbart sich als Gott. Vertrau dich einfach der Qualität des Seins im unmittelbaren an uns sei still. Du wirst zu DEM was du deinem Wesen nach bist – alles Gesuchte liegt in dir. Lass du dich das Gesuchte sein – sei still und liebe – lass DU dich erfasst sein.

Verweile und lebe ausgerichtet, in deinem – lebendigen-Sein, in dir.

Liebe / Love

Die Abwesenheit von Liebe ist Angst, Hass, Separation, Mangel, die Unruhe des Ich-Geistes…  ist immer das Leiden an dem was ist.

Was ist Liebe? Die Unruhe des Ich-Geistes, Mangel, Separation, Angst… Ungeteilte Stille, die Schönheit des Seins in dem was ist. Was auch immer erscheint, Sei mit dem was ist.

 

The absence of love is fear, hate, separation, lack, the restlessness of the ego-mind… is always the suffering on that what is.

What is love? The restlessness of the ego-mind, lack, separation, fear… Undivided silence, the beauty of being in what is. Whatever appears, be with that what is.