Wenn dich DAS vom Herzen ruft, DICH DAS vollends am Wickel hat, dann ist das Gefühl der Zugehörigkeit, die Zuneigung, genau wie die Abneigung und das fremd sein zu anderen, ein schmerzhafter Dorn der dich im Traum hält. Beides bewegt sich in Objekt-Beziehung, das Angenehme wie das Unangenehme. Erfahrung, Erleben ist immer Bereich von „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ – es beinhaltet immer das Gesamtpaket mit allem wünschenswerten und seinem Gegenteil.

Der Geist mit seinen Geschichten sucht  aus dieser Gewohnheit der „Objekt-Beziehung“ nach Vollkommenheit in der Geschichte des Seins, sucht nach Wahrheit in den Dingen. Und wird sie da in Wahrheit nicht finden, es ist nur ein endloses sich in Konstrukten bewegen. Nur DAS Selbst ist kein Konstrukt. Lass die Konstrukte sich drehen und sei damit, fühle was in dir da ist und lass dich vom Sog nach Innen vollends aufnehmen.

Alles kann sein wie es ist, und im darauf einlassen und damit sein (in der keine Wahrnehmung bestehen bleiben kann) kann ein sich lösen von den Erscheinungen und dem Sein selbst geschehen.

Erfahrung verändert sich – wenn ich hin schaue ist das was ich bin unverändert. Weil DAS gewiss ist gibt es auch kein festhalten an diesem „wie es ist“, mehr ist es ein Einlassen  auf DAS was ist-und-geschieht.

DAS Selbst ist seinem Wesen nach Seins-losigkeit, Beziehungs-losigkeit weil es zu DEM nichts Zweites gibt, und nichts Erstes existiert.

Ein sich lösen von den Erscheinungen, geschieht der Bereitschaft unverstellt zu Sehen-und-zu-Sein,

Es geschieht im Anhalten und der Bereitschaft in DEM absorbiert zu werden, was Nicht-Wissen ist und DAS zu Sein.