Begegnung in Stille — Treffen in Nicht-Wissen und Liebe

Selbst-Erforschung

Es ist substanzlos Wahrheits-Konzepten loyal zu sein, anstatt Wahrheit als etwas beständiges in sich zu emp-finden, darin Übereinstimmung und Identität zu finden.

Sich sich selbst anzuvertrauen und still zu sein ist genug. Dem Still-Sein folgt aus sich heraus eine Selbsterforschung die über die Beschreibungen hinausgeht… Lässt man sich auf seinen inneren Prozess ein geschieht etwas, was den Ich-Geist beständig auslöscht und Erfüllung offenbart als DAS was du bist. Dies sich Einlassen bringt Ungeliebtes, Verdrängtes und Verleugnetes ins Erleben – all das was einen immer wieder in das Denken, ins Drama zieht und einen in Identifikation hält. Das Erstaunliche: Dies wirklich unmittelbar zu erleben und vollends geschehen zu lassen, mit allem Schmerz, all dem Unbegreiflichen, mit allem was auftaucht, darin liegt eine vollkommene Liebe und die totale Nähe zu dir selbst.

Selbst-Erforschung ist Kein-Spaß, es ist das was Freude ist.

Fühlen und Erleben, Sehen-und-Sein, mit dem wie es sich zeigt ist etwas radikales, denn du triffst ungeschminkt auf dich selbst. All die Vorstellungen wie es sein sollte oder wie es zu sein hat können darin verloren gehen. Doch dies Verlieren macht einem – im bildlosen fühlen und geschehen lassen – reicher im Herzen, reicher im eigenen Sein. Nicht im Sinne von dazugewinn. Es ist ein frei werden von diesem mir…

Wertvoll zu sehen: Was zieht mich raus? Welche Gedanken, welche Gefühle ziehen mich aus dem ungeteilten Erleben von DEM was gut ist? Welche Gefühle, welche Energetik will ich nicht wahrhaben? Genau dies lass ganz da sein und vollständig aufsteigen. So vollständig, dass nichts vorhanden ist an dem der Geist festhalten könnte und DAS LEBEN sich sich selbst gemäß vollziehen kann.