…Praxis hat kein Ende…

„Bringt die Fähigkeit des Geistes zu reflektieren einen nicht in die Position der Freiheit, die Perspektive des Selbst“

Ja und Nein.

Auch wenn es direkte Einsicht ist,

..geschieht Reflektion oft nur im Geist und nicht durch das ganze Wesen hindurch.

Es scheint mir wesentlich das man durch alles was einen gerade ausmacht identisch wird mit sich selbst, dem Selbst.

Wenn wir vor dem was gerade ist und sich innerlich vollzieht zurückschrecken, macht der Konzept-Geist wieder dicht, anstatt das die Schubladen verbrennen und wegfallen können.

Oft ist es nicht gewollter Schmerz, Trauma, Karma, Gefühls, Drama- oder Gedankensucht… die einem im Vorgarten des Ichś festhält …man es mit Erkenntnissen und kleinen Einsichten aufhübschen möchte – statt jeden Moment zu nutzen auszukosten und im HIER-Sein zu durchwandern.

Wir müßen nicht stolz sein, das wir etwas erkannt haben denn „Satori hat garkeinen Anfang, Praxis kein Ende“ (Kodo Sawaki)

Oder wie Nisargadatta sagte: „Das Erkennen geschieht in einem Moment, die Erforschung dessen ist ohne Ende.“

Vor und nach dem Erwachen hat Nisargadatta täglich (4-5 Stunden) seine Praxis ausgeführt, der Verehrung, Gesang, Tanz, Meditation, Satsang.

Das ganze Wesen muß sich DEM widmen das man vollends darin aufgeht.

Und dies Muß auch nur wenn wenn man muß;-)

Es geht um keinen Erleuchtungsstress, nur darum die Möglichkeiten, die Zeit, die Kraft und Liebe die da ist zu nutzen, sich DEM zu widmen.