In diesem…

In diesem wo man sein ist… bleibt einem nichts anderes als von sich selbst zu lassen und IN sich zu sein – einfach zu sein.

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Hinter dem Schmerz der Trennung, des nicht gehört und verstanden werdens, dem Eindruck verraten und missbraucht worden zu sein, dieser Kraft die alles kontrollieren will, um die Angst die Unsicherheit nicht zu spüren, dem Hass gegen mich selbst, gegen Gott, gegen dich oder andere, der Angst zu sterben… Lässt einem immer wieder auf dein Ich-Geist zugreifen

…und genauso auch mit den Schönen Dingen des Lebens, dem Wunder und der Schönheit des Augenblickes, der Stille… nICHTS an dem man festhalten könnte, Leben ist in Bewegung, HIER spielt die Musik, HIER mittendrin erfasst sich Vollständigkeit

All dies was das Leben mit sich bringt, vollends geschehen zu lassen vollends zu erleben – in einer Handlungspräsenz, die Stille ist… darin taucht die Frage Wer-bin-ich? aus sich selbst heraus auf, ohne Antwort zu brauchen. Hierin geschieht Erwachen, bis auf den Grund, dessen was du bist. Ein endloser NEU-beginn in der Frische des Unmittelbaren-Gegenwärtigen.

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Eine Beschreibung, dessen was sich darin offenbart, ist im Grunde Irreführung. Denn der Ich-Geist weiß die Wirklichkeit zu klonen, durch die Bilder die er sich macht, von dem was er gehört oder gelesen hat.

Wirklichkeit hat nichts mit Worten, Vorstellungen, Buchwissen und den Hoffnungs-Ideen des Verstandes zu tun.

Übung und Praxis dient dies subtile festhalten der Vorstellungs-Brille zu lösen, eine Basis in der Stille seiner Natur zu finden, loszulassen und dies was in DIR geschieht vollends geschehen zu lassen…

In diesem wo man SEIN ist, sind Beschreibung nutzlos. Halte dich einfach an DAS Gute in deinem Herzen… verweile gelassen in dir, an der Wurzel des Seins, und lass es sich – mit allem – vollziehen.

DAS nimmt kein Ende, in dieser Endlosigkeit bist du DAS was-sein-ist, darin liegt die Erfüllung deiner Natur.

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Es ist gut die Tendenzen in dir klar wahrzunehmen. Doch letztlich hat all dies keine wirkliche Bedeutung. Es sind Irrlichter denen man Wichtigkeit verleiht und es jetzt richtig machen will, oder die man durch Verleugnung nicht sehen möchte, und so durch Drama, Tun und Gedanken-Konzepte überlagert. Beide Herangehensweisen halten in diesem Feld der Ignoranz. Fühle einfach den Schmerz, die Traurigkeit, das was dahinter liegt. Lass es ganz da-sein, lass es vorüber gehen, das macht uns wach, wach für die Wachheit selbst.

Es gibt eine wertvolle Medizin, die in deinem Schmerz verborgen liegt.

Wozu kann Schmerz, Trauma, Karma, Überlagerung dienen? Um aufzuwachen aus einem falschen Traum – vollständig anzuhalten und Sehenden Auges Hier zu SEIN.

Jeder Moment ist immer wieder aus sich selbst heraus die Einladung zu Sein was-du-bist.

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Ehre die Wachheit der Wesensnatur, in dir – in Berührung mit dieser lebendigen inneren Präsenz, diesem Berg im eigenen Inneren – mit dem Frieden der da ist, der Liebe des Seins, durch die direkte Schau und Hingabe an dich selbst.

Om Namah Shivay