Eine dritte Perspektive

„…mir ist von Kind an bewusst, dass ich keine „Attribute“ habe..also namenlos, formlos, weit, unendlich, nicht definiert, kein Geschlecht, kein Alter, keine Form, unveränderlich…bin“ Ja, es ist die Selbst Natur, der Wirklichkeit die du bist.

„auf der anderen Seite erlebe ich aber, Eigenschaft, wenn manifestiert, total, absolut, das seiend.“ Es ist die Verwirklichung der Wirklichkeit. Form und Formloses ist seinem Wesen nach Ewig und End-los, und da gibt es keine Trennung…

„Meine Frage…es kann beides gesehen werden. Ich bin das“ Ja, du bist das.

„…und doch scheint es eine dritte Perspektive zu geben, die beides erfährt, sieht, erlebt..bzw. Wahrnimmt.“

Es kann ein vollkommenes Herausfallen aus allem Wahrnehmbaren geben. Worin DU dich vollkommen erfasst, als DAS was du ohne jede Wahrnehmung bist. DAS ist die Wirklichkeit, die nie Verlassen wurde weil es in ihr kein Bewegung gibt.

Und doch erscheint es als Stille und Bewegung, als Formlos, Eigenschaftlos und Form und das ganze Spektrum des Erlebens. Dies wort-lose Ich-Gefühl, was in allem unverändert ist, ist DAS absolute Selbst.

Kein Hafen. HIER spielt die Musik – Leben ist einfach eine Einladung mitzutanzen… es letztlich vollkommen geschehen zu lassen, zu Handeln, zu Lauschen, still zu sein...

Indem dies Zustands-lose ICH-Empfinden mit Form-und-Erscheinung im eigenen Inneren Raum, mit der Bewegung wie sie geschieht Identisch, Deckungsgleich da-sein können, tritt eine dritte Perspektive in den Mittelpunkt des Erlebens, in der die lebendige Essenz, der Nektar des Ungeborenen DAS Spiel des ER-Lebens wieder vollkommen an sich nehmen kann.

Das ist eine Herausforderung, denn darin wird das scheinbare-Ich mit all seinem Festhalten, den Montagepunkten des Individuums, seinen Träumen, seinem Schmerz, seinen Täuschungen gesehen und muß in der Liebe und dem Frieden des Atman-Selbst untergehen und aufgehen als DAS was-es-ist.

Das folgende Video, in gewisser Weise eine formlose Darlegung dessen – nimm dir raus was dir zugänglich ist. Es ist eine Einladung dem Fluß der Stille beständig auf der Spur zu bleiben. Immer wieder frisch, EINHEIT als lebendige umfängliche Qualität in dir zu entdecken.

DEM einfach Priorität und Beständigkeit anbieten. Alles andere kommen und auch gehen zu lassen… und sich immer wieder frisch in der lebendigen Stille aus- und aufrichten.

Letztlich kann es sich nur vom Inneren heraus vollziehen. Und doch braucht es auch die Bereitschaft, diesen einen Schritt nach Innen zu machen und mit allem ganz Da-zu-Sein. Diesen Einen Schritt, immer wieder JETZT, runter-fahren ganz HIER ankommen und zu Sehen, zu Sein, Atem geschehen sein zu lassen – gesehen sein zu lassen, und im Inneren den Nektar umfänglich zu schmecken…