Yagna

Yagna oder Yajna ist ein Sanskritbegriff und bedeutet „Hingabe, Anbetung, Opfergabe, Feueropfer – im weiteren Sinn ist es ein Art von Gottesdienst, Verehrung, Gebet, Meditation. Von einem Yagna gehen friedvolle, sattvische, harmonische Schwingung aus, die sich sehr günstig auf die Umgebung und alle Beteiligen auswirken

Das Yagna hier bezieht sich  auf das  Feuerritual, welches hier am Dhuni ausgeführt wird.

Ein Dhuni ist  eine heilige Feuerstelle. Die weibliche Joni, ihr Mund und ungeschaffener Urgrund ist. Die Feuerstelle steht in Verbindung mit einem Lingam – Shiva-Selbst.

 

Das Dhuni stellt daher einen Ort der Stille, der Anbetung, der Kontemplation und des Seins dar, was der Mutter des Universums und Gott, Shiva-Selbst gewidmet ist.  Hier wirkt aus sich heraus der Segen des Selbst – es liegt an uns, uns darauf einzulassen, und damit zu sein.

…durch den direkten unmittelbaren Kontakt mit den 6-Elementen, Erde, Feuer, Wasser, Wind, Raum und DAS SELBST wird Materie, Gedanken, Gefühle und Energie in diesem Wort-losen Wissen und Sein, in seinen Ursprüngliches-Sein, mit allem HIER-her zurückgesetzt.

Wir singen (oder chanten leise) den Namen Gottes am Feuer oder Meditieren in Stille, Sehen-und-Erleben was sich in uns vollzieht. Sehen und erleben das wir am Ursprung sitzen, die Quelle Selbst sind. Es gibt hier nicht viel zu tun…

…der der sich selbst und Gott sein lässt, sich in IHM bewegt, in ihm handelt und Schaut, das er Gott schaut, wird gesehen und ist gesegnet, weil nur ER ist.

Dies ist Gnade auch in dem Sinne das man sich der Gnade mit seinem ganzen Wesen zuwendet und sich darin trifft.

Jedes Yagna beinhaltet fünf essentielle Faktoren: 1.Die Gottheit, den Guru, DAS Selbst, dem die Opfergabe dargebracht wird – auch Zeit wird geopfert in das was Zeit-losigkeit ist. Herz wird hingeben in DAS was HERZ ist. 2. Die Feuerstelle, die Feuerschale, welche als Basis  des Geschehens und Urgrund geehrt wird. 3.Und das Feuer, in welches die Opfergabe gegeben wird. 4.Das Material, aus dem die Opfergabe besteht, und 5.DAS Selbst, das den Yagna vollzieht.

Das Chantes, des Namen Gottes ist an sich Gnade. Rama, Krishna, Shiva, Parameshwara… Gott ist nur einer, nehme DEN Namen der dir am nächsten ist, dieser in dem du DICH im unmittelbaren Sehen kannst  –  sei identisch mit dem Selbst, OM Namah Shivay…

Wenn es schon lange nicht mehr um dich geht, doch du siehst und erlebst das du lebst ist die wirkliche Nahrung des Jnani’s und Devote’s GOTT selbst. Chante seinen Namen ununterbrochen… Vitalla Pandurange, Vitalla Pandurange, Vitalla Pandurange

Ein entscheidender Punkt „das der Jnanie, der Devotee, der Erwachte“ vom DEM aufgefressen wird was vor aller Zeit und Wahrnehmung ununterbrochen ist. Lass DU dich genährt sein, sein Name be-steht aus endlosem Nektar.

Das Ganze Geschehen der Verehrung, der Praxis und allem was sich vollzieht, als ein Akt der direkten Schau im Herzen zu erfassen – ist der Schlüssel …indem sich „die Nahrungsaufnahme“ vollkommen selbst verdaut und sich eigener Nektar ist. DIES sich beständig vollziehen zulassen ist Reintegration und DAS was Gnade ist. Die Nahrung, derjenige der die Nahrung isst und die Verdauung sind die Fassetten von Para-Brahman, so wie die Wellen sich aus dem Ozeans erheben und wieder in ihn zurückfallen, immer nur in IHM stattfinden und ER sind/IST.

Keine Panik! Lass los… DAS ist absolut satt, lass es durch dich geschehen… Vitalla Pandurange, Vitalla Pandurange, Vitalla Pandurange