Kategorie: Stille

Hingabe…

heißt sich hingeben an sein eigenes wort-loses Selbst.

Und darin auch hingeben was ich nicht bin,

das umfänglich empfangen werden kann, was die

ununterbrochene Wirklichkeit des Selbst IST.

Hingabe ist ein endloses Geschehen – dem gebe ich mich hin.

Du bist das Ziel

DU BIST nicht gegeben, da gibt es
kein Erkennen, kein Kommen und Gehen.
Das Nouemenon ist nicht getrennt von seinen Phänomenen. Die
Quelle ist nicht getrennt von ihrem Fluß – DU BIST der Schütze, der
Schuss und das Ziel.

Dies was IST zu sein,

transzendiert die Benennbarkeit und Kennbarkeit von LEBEN

und du findest dich dort
wieder, wo du warst bevor du wurdest.
Du bist, was du bist. Wenn Wahrnehmung geschieht, ist BEWUSST-
SEIN zu sich erwacht. Der Schleier ist nur die Idee, dass es einen
Schleier gäbe; der Glaube, die Person müsste verschwinden, das
ICH-SEIN müsste sich auflösen…
Alles nur Gedanken!


Wie lange noch verleugnen, was du bist?
Du bist der Schütze, ohne Zweites. Wenn du deine Rolle spielst und
einfach bist, ist der rausgefallen, der nie drinne war… Alles andere,
ein Eiertanz des spirituellen Zweifels…
IN ALLEM BIST DU EINFACH DU

Du bist der Schuss …
Leben ist in Bewegung und da macht sich die Idee breit, „Du“ müss-
test immer in Stille Sein, immer in Frieden; MENSCH, du lebst…
Du bist immer in Stille, dies Erleben, dass du existierst, ist die Stille,
und die Stille wird nicht verlassen, alles geschieht darin – gib dem
doch Raum – indem du es bist. DIES macht sich nicht abhängig von
Erfahrungen, das macht nur immer nur das scheinbare „Ich“.
Erwachen ist deine Natur, leb wie du lebst und sei was-du-bist.

DA gibt es kein Werden, keinen Prozess und keinen Weg: Die Bewe-
gung ist Stille selbst, sei-deine-Bewegung, sei-der-Tanz, das hier ist
ungeteiltes Leben.


Wenn es geschehen soll, erlöscht alles in deiner Stille des HIER-
SEINS; münde dort, immer wieder zum ersten mal. Die Sehnsucht
holt sich und ist das Gesuchte selbst. Die Sehnsucht zu sein, ist die
Süße der Hingabe die dich verschlingt, indem du anhältst ohne et-
was anzuhalten und das bist was IST.


Du bist das ZIEL …
Der Sucher ist das Gesuchte…
Fluch und Gnade: Nie wird es DEN Treffer geben, denn alles ist der
VOLLTREFFER; verlasse den unruhigen Geist und sei einfach, was
du bist.


SEI DAS, was du bist; das kann nicht gemacht werden, du bist es. ES
geschieht HIER, in jedem Moment, von Moment zu Moment, mit allem was ist.


DU BIST – der Schütze, der Schuss und das Ziel. Dies-zu-sein, ist die
Kunst die keine ist und von jeder Künstlichkeit befreit, weil du absolut,

ohne Wenn und Aber, vor und inmitten von allem bist, was du bist.

(Der Bogenschütze, aus DAS HIER Eine Liebesbeziehung mit Nichts)

Laufe nicht fort

Bleibe allein mit dir selber, lauf nicht fort … und suche nichts anderes!
So laufen etliche Menschen, die in dieser inneren Armut stehen, weg, und suchen immer nach etwas anderem, womit sie der Drangsal entgehen können. Das ist gar schädlich. Oder sie beklagen sich und fragen die Lehrmeister und werden nur noch mehr verwirrt. Halte dich in dieser Not frei vom Zweifel: nach dem Dunkel kommt der helle Tag, der lichte Sonnenschein.

(Johannes Tauler – 1300 – 1361)

Achtsamkeit für das Selbst

In Achtsamkeit für dein Selbst, erinnere dich an den Namen Gottes mit ständiger Hingabe. Achte auf deine ethische Haltung gut zu leben. Bleib immer in der Gesellschaft des Heiligen und des Guten, und so DAS Selbst in der Glückseligkeit Brahmans vollends zu realisieren.

Der Phillosphische-Geist Versucht über Buchwissen, Abgleich mit dem BodyMind und den Erkenntnissen von Gestern Schlussfolgerungen über das direkte Erkennen auf der Ebene des Ich-Geistes herzustellen, versucht Schubladen zu bedienen, mag kommentieren: „Achte auf dies Achte auf das, wer sollte das machen, das ist die Kontrolle des scheinbaren ich. Es gibt keinen Weg …“Ja es gibt letztlich keinen Weg DAS beginnt und endet beständig hier und zwar JETZT. Jedes Jetzt ist schon zu spät – full stop !

So ist es, es gibt keinen Handelnden, es gibt kein Ich was reale Substanz hat. Der Verstand wird praktisch genutzt zu leben und darin den Namen Gottes fliessend zu wiederholen und in der Abwesenheit von Ich Bin, Schwingung entstehen und vergehen zu lassen. Schichten der Identifikation lösen sich ab, Gott, Das Selbst tritt hervor, als DAS ewig Eine, was du immer schon bist – nur DAS hat reale Substanz.

SambaSadaShiva ist der stille Nicht-Handelnde im HERZ von allem. Die Aufmerksamkeit wendet sich im organischen Sein, einfach sich selbst zu und offenbart darin große Stille, Seligkeit, liebende grundlose Hingabe für DAS was du ohne Zweites bist.

https://www.youtube.com/watch?v=NUfRhI4iP8k

Was wirklich ist

Wenn du dich dem zuwendest was wirklich ist – dem auf den Grund gehst – erlöschen Höffnung und Ent-Täuschung. Hier erfasst sich Wirklichkeit- an dem inneren Ort an dem der Ich-Geist verlassen ist und DU darin Eins bist – Zustand-los ist DAS was du bist.

Ananda Rupa, Ananda Namaa…

 

 

Tue was geschieht

Es läuft natürlich ab, man muss sich keine Sorgen machen. Der Geist fragt immer wieder „und dann?“ um durch ein vermeidlichen Hafen, ein Ziel haben, ein Haben und Erlangen von „WAS auch immer“…

Es ist auch die Frage nach Kontrolle, das man den roten Faden behält, die Frage es händeln zu konnen. Mein Gott;-)

Relax,

ES lebt sich!

Lebe einfach wesentlich.

Nehme Zuflucht in Dir – tue was geschieht und sei glücklich.

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