Kategorie: Jnana

Sich in der Nähe Niedersetzen

„Dieser kleine Raum im Inneren des Herzens ist so groß wie das riesige Universum. Die Himmel und die Erde sind dort, und die Sonne, der Mond und die Sterne; Feuer, Blitze und Winde sind dort; und alles, was jetzt ist und alles, was nicht ist. Denn das ganze Universum ist in Ihm und Er wohnt in unserem Herzen.“ Upanishad

Hingabe…

heißt sich hingeben an sein eigenes wort-loses Selbst.

Und darin auch hingeben was ich nicht bin,

das umfänglich empfangen werden kann, was die

ununterbrochene Wirklichkeit des Selbst IST.

Hingabe ist ein endloses Geschehen – dem gebe ich mich hin.

Du bist das Ziel

DU BIST nicht gegeben, da gibt es
kein Erkennen, kein Kommen und Gehen.
Das Nouemenon ist nicht getrennt von seinen Phänomenen. Die
Quelle ist nicht getrennt von ihrem Fluß – DU BIST der Schütze, der
Schuss und das Ziel.

Dies was IST zu sein,

transzendiert die Benennbarkeit und Kennbarkeit von LEBEN

und du findest dich dort
wieder, wo du warst bevor du wurdest.
Du bist, was du bist. Wenn Wahrnehmung geschieht, ist BEWUSST-
SEIN zu sich erwacht. Der Schleier ist nur die Idee, dass es einen
Schleier gäbe; der Glaube, die Person müsste verschwinden, das
ICH-SEIN müsste sich auflösen…
Alles nur Gedanken!


Wie lange noch verleugnen, was du bist?
Du bist der Schütze, ohne Zweites. Wenn du deine Rolle spielst und
einfach bist, ist der rausgefallen, der nie drinne war… Alles andere,
ein Eiertanz des spirituellen Zweifels…
IN ALLEM BIST DU EINFACH DU

Du bist der Schuss …
Leben ist in Bewegung und da macht sich die Idee breit, „Du“ müss-
test immer in Stille Sein, immer in Frieden; MENSCH, du lebst…
Du bist immer in Stille, dies Erleben, dass du existierst, ist die Stille,
und die Stille wird nicht verlassen, alles geschieht darin – gib dem
doch Raum – indem du es bist. DIES macht sich nicht abhängig von
Erfahrungen, das macht nur immer nur das scheinbare „Ich“.
Erwachen ist deine Natur, leb wie du lebst und sei was-du-bist.

DA gibt es kein Werden, keinen Prozess und keinen Weg: Die Bewe-
gung ist Stille selbst, sei-deine-Bewegung, sei-der-Tanz, das hier ist
ungeteiltes Leben.


Wenn es geschehen soll, erlöscht alles in deiner Stille des HIER-
SEINS; münde dort, immer wieder zum ersten mal. Die Sehnsucht
holt sich und ist das Gesuchte selbst. Die Sehnsucht zu sein, ist die
Süße der Hingabe die dich verschlingt, indem du anhältst ohne et-
was anzuhalten und das bist was IST.


Du bist das ZIEL …
Der Sucher ist das Gesuchte…
Fluch und Gnade: Nie wird es DEN Treffer geben, denn alles ist der
VOLLTREFFER; verlasse den unruhigen Geist und sei einfach, was
du bist.


SEI DAS, was du bist; das kann nicht gemacht werden, du bist es. ES
geschieht HIER, in jedem Moment, von Moment zu Moment, mit allem was ist.


DU BIST – der Schütze, der Schuss und das Ziel. Dies-zu-sein, ist die
Kunst die keine ist und von jeder Künstlichkeit befreit, weil du absolut,

ohne Wenn und Aber, vor und inmitten von allem bist, was du bist.

(Der Bogenschütze, aus DAS HIER Eine Liebesbeziehung mit Nichts)

Achtsamkeit für das Selbst

In Achtsamkeit für dein Selbst, erinnere dich an den Namen Gottes mit ständiger Hingabe. Achte auf deine ethische Haltung gut zu leben. Bleib immer in der Gesellschaft des Heiligen und des Guten, und so DAS Selbst in der Glückseligkeit Brahmans vollends zu realisieren.

Der Phillosphische-Geist Versucht über Buchwissen, Abgleich mit dem BodyMind und den Erkenntnissen von Gestern Schlussfolgerungen über das direkte Erkennen auf der Ebene des Ich-Geistes herzustellen, versucht Schubladen zu bedienen, mag kommentieren: „Achte auf dies Achte auf das, wer sollte das machen, das ist die Kontrolle des scheinbaren ich. Es gibt keinen Weg …“Ja es gibt letztlich keinen Weg DAS beginnt und endet beständig hier und zwar JETZT. Jedes Jetzt ist schon zu spät – full stop !

So ist es, es gibt keinen Handelnden, es gibt kein Ich was reale Substanz hat. Der Verstand wird praktisch genutzt zu leben und darin den Namen Gottes fliessend zu wiederholen und in der Abwesenheit von Ich Bin, Schwingung entstehen und vergehen zu lassen. Schichten der Identifikation lösen sich ab, Gott, Das Selbst tritt hervor, als DAS ewig Eine, was du immer schon bist – nur DAS hat reale Substanz.

SambaSadaShiva ist der stille Nicht-Handelnde im HERZ von allem. Die Aufmerksamkeit wendet sich im organischen Sein, einfach sich selbst zu und offenbart darin große Stille, Seligkeit, liebende grundlose Hingabe für DAS was du ohne Zweites bist.

https://www.youtube.com/watch?v=NUfRhI4iP8k

Beständiges Verbleiben

Der Zustand des beständigen Verbleibs in diesem gedankenfreien Wachbewusstsein-Selbst, stellt integrale Vollkommenheit, Yoga, Weisheit, Moksha, Sahaja Samadhi, den Zustand von Shiva und den Zustand von Atman-Selbst dar, den die Schriften unter dem Begriff Brahman verkünden. (Ribhu Gita)

Was wirklich ist

Wenn du dich dem zuwendest was wirklich ist – dem auf den Grund gehst – erlöschen Höffnung und Ent-Täuschung. Hier erfasst sich Wirklichkeit- an dem inneren Ort an dem der Ich-Geist verlassen ist und DU darin Eins bist – Zustand-los ist DAS was du bist.

Ananda Rupa, Ananda Namaa…

 

 

Ausgrichtet in dein SEIN

Alles beginnt und endet HIER.

Dort wo Anfang und Ende zusammenkommen und identisch sind ist nur DAS Selbst.

Ist ein Problem wirklich ein Problem?

Wenn ich bereit bin das was da ist, so zu sehen wie es ist, ohne Interpretation, Geschichte, Anlayse und Vergleich – sondern das was da ist als ungeteiltes, organisches Geschehen im „Körper“ zu erleben und damit vollkommen zu sein.

Mich dem organischen-SEIN vollkommen anzuvertrauen, in einer Päsenz die an nichts festhält, einfach identisch ist mit sich selbst – ist kein Raum mehr für den individuellen Eindruck, des Ich-Geistes, da ist nur SEIN als offensichtliches Geschehen und DAS was ich bin.

 

*

Viele Suchende haben Angst vollständig in DAS Herz absorbiert zu werden und in sich Selbst – in diesen lebendigen sein – zu wurzeln. Sie fühlen sich vom Selbst angezogen, haben aber in der Tiefe Angst ihre Geschichte, ihre Identität als Personen zu verlieren.

Man klammert sich lieber an Erinnerungen, alte Geschichten und aufgewärmte Gefühle. Statt mit dem was ist allein zu sein. In diesem allein-sein – in der Bereitschaft die Angst, den Zweifel vollkommen Angst-los zuerleben, siehst du dass du zweifels-frei bist, was du bist.

Warum Angst vor dem Allein-SEIN? Wie oft bist du allein, selbst unter Menschen? Wie oft wird das alleinsein kaschiert unter Ablenkung, tun wollen, Suche und Oberflächlichem Wissen und Gehabe? Es ist deine N aturt Allein zu SEIN. Alleinsein und Zusammensein wechseln – verweile einfach bei dem lebendigen Sein wie es sich zeigt. In der Bereitschaft wirklich mit dir zu Sein, findet sich alle Freiheit.

Sich in diesem wortlosen-DU, so wie du gerade da bist, in Respekt und liebender Nähe zu erleben, offenbart DAS unmittelbare Offensichtliche.

Um von der Freiheit deiner Natur erfasst zu werden, muss man bereit sein die persönliche Identität und ihrer Anhaftungen – die Geschichte in der Unmittelbarkeit, der Stille des Seins loszulassen. Man muss bereit sein die Person durchdringen und zurück zu lassen, und komplett in Gott zu SEIN.

Vielleicht ist zumindest ein Geschmack davon da,  dass die Gesichten, die Ängste, Wünsche und Hoffnungen, das an sich arbeiten, das Wissen wollen Ablenkungen sind.

Es gibt Menschen die meinen ALLES zu wissen, doch das ist nur eine weitere Form von Ignoranz – DAS zu sein ist die Abwesenheit von Wissen und Unwissenheit, DAS was sein ist.

Einige Menschen glauben sie müßen erst noch das und das in Ordnung bringen. Da ist einfach ein praktisches leben, was sich so lebt wie es sich lebt. Das Leben kann den Konventionen nicht unterworfen werden. Das Leben ist nicht in Ordung zu bringen! Das Leben ist in Ordnung, so wie es ist. Leg die Waffen nieder – und lass dich auf dich  Selbst.  Lass das „ich und mein“ hinter dir und sei identisch mit dem Sein selbst.

Lass den Kampf in Frieden lehn dich zurück – sei still und liebe.

Sei geduldig mit der Ungeduld und bleibe HIER und liebe. Sei einfach vollkommen mit der Angst wenn sie da ist –  total Angst-los, lebendig mit dem was ist, dass die Schönheit deiner Natur dich vollends erfassen kann. Sei einfach, still und liebe. Liebe das was ist.

Wir hatten genug Übung, Analyse, Therapie, Suche hier und dort, genug Studium von Wissen und Weisheit – ein scheitern und voranschreiten ist dadurch geschehen. Das wird endlos weiter so weitergehen – lass es hinter dir. Sei einfach still mit dem was ist und wisse  in deinen Herzen, ICH BIN ER.

Es gab genügenden Einsichten; mehr ist nicht nötig. DAS kann nicht gesehen werden, ES ist DAS was sieht, schau einfach und sei, mit dem was ist.Darin wird das ungeteilte SEIN aus sich heraus offensichtlich.

Lass geschehen was geschieht – lass es sich vollends vollziehen.

Es gibt nichts zu tun, einfach nur HIER zu sein, mit dem was ist.

Die gesuchte Erfüllung bist DU. Schmecke einfach die Schönheit im Gegenwärtigen, schmecke einfach das was da ist  – hier, mit dem was ist.

Alles ist da, jeder Moment ist vollständig und vollkommen. Jetzt und Hier ist es an der Zeit, DEM vollends zu vertrauen. Wie es sich auch zeigen möge – einfach ein simples praktisches leben, Holz hacken, Wasser holen,  still mit dem was ist. Verweile einfach in dir, indentisch mit dem was ist – identisch mit dem SEIN Selbst. Hier-in verwandelt sich die Suche in DAS was sucht. Unmittelbares-Wissen und Er-Leben ist DAS Sein – HIER geht alles verloren, das ist der größte Genuss, ohne Zweites zu Sein.

Die Liebe und die Stille in deinem Herzen offenbart sich als Gott. Vertrau dich einfach der Qualität des Seins im unmittelbaren an uns sei still. Du wirst zu DEM was du deinem Wesen nach bist – alles Gesuchte liegt in dir. Lass du dich das Gesuchte sein – sei still und liebe – lass DU dich erfasst sein.

Verweile und lebe ausgerichtet, in deinem – lebendigen-Sein, in dir.

Sei einfach mit dir

Kämpfe nicht gegen das was gegen dich zu sein scheint.

Sei mit DEM was dir gut ist.

 

Sei einfach mit dir.

Lass sich alles voll-kommen vollziehn, alles…

… und Sei DAS was-du-bist.

Ganz simple, sei einfach.

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