DAS bist du

„Die Quelle kann ja nicht erfahren werden.“

Doch kann sie. Die Quelle kann erfahren werden und zwar als DAS was du bist. Nichts wertvoller als dort Fuß zu fassen. Sie ist die Gott-losigkeit, In ihr ist die Liebe und das Geliebte eins. Es ist die totale Ich-losigkeit die ICH IST. dies zu realisieren darin bin ICH nichts.

Es braucht nichts, wenn du dem nicht mehr entgehen kannst/willst/DAS einfach liebst und das was sich durch Tod und Geburt vollzieht, vollends vollziehen kann – bis in DAS was das Substratum, DAS was das Selbst ist.


Sei einfach bereit

Vollends aufzuwachen, braucht deine Bereitschaft.

Ist die da Bereitschaft loszulassen und zu sein, braucht es keine Hilfe. Ausrichtung geschieht aus der achtsamen Präsenz für dein HIER-Sein.

Wird auf die Bereitschaft selbst nicht zugegriffen,
niemand kann dir helfen, und nichts ist da was wirklich hilft.

Gebe auf…

Am Boden der Hilf-losigkeit realisiert es sich vollkommen als DAS was-es-ist

Finde Stille-Einheit in dir. Von dort erforsche die Frage Wer Bin Ich? Alles was du nicht bist lass sein, hierin liegt die Erfüllung des Universums. Das ist keine Methode, es die direkte Schau im Unmittelbaren, zu SEIN was du bist.


Stehe auf in dir, und sei still
Immer wieder frisch und umfänglich,
in diesem MOMENT mit dem was ist.

Deine Wahre Natur ist Zustandslose Glückseligkeit.

Die Überzeugung – ICH BIN ER
befreit von jeder ICH-haftigkeit.

Sei du der Geschmack des Absoluten den du immer gesucht hast.

Ananda Rupa, Ananda Naama…

Von hier aus

Wenn man über die sichtbaren Erscheinungen hinausgeht, bleibt die nicht sichtbare Leere bestehen. Wenn man glaubt, dass das Brahman wäre, kehrt man daraus zurück.


Auf der einen Seite ist das Sichtbare, auf der anderen ist der merkmallose Gott.
Zwischen den beiden ist nichts, die Leere …
Zuerst müssen die sichtbaren Erscheinungen aufgegeben werden.
Dann, wenn man über die Leere hinausgeht, sieht man die ursprüngliche Illusion (Moolamaya). Von hier aus wird die absolute Realität, Parabrahman, realisiert. …


Sei die Realität selbst, um die Realität zu erfahren.
Wenn man es mit einem Gefühl von Getrenntsein betrachtet, macht man nur die Erfahrung der Leere.


Die Erfahrung der Leere kann niemals die Verwirklichung der absoluten Realität sein. Durch ‚die Realität sein‘ sieht man die Realität mit seiner eigenen Erfahrung.“


[Dasbodh – Sadguru Sri Samartha Ramdas ]

Tue was geschieht

Wie erkennt man ob man in der Selbst-Erforschung dem Ich-Geist aufsitzt oder ob ES es sich natürlich vollzieht?

Verfolgt Selbst-Erforschung, Meditation, Selbst-Hilfe, Therapie, Satsang, Hingabe einen Zweck, sitzt man dem Ich-Geist auf.

Wenn man durch Hingabe oder Wissen, Selbsterforschung etwas erreichen oder loswerden möchte, dann ist es ein Überlebensmechnismus, des Ich-Geistes, der vom Nevensystem gesteuert wird und im Besitz des Body-Mind fest-hält.

Vergiss es.

Lass alle diese Mechanismen in der lebendigen Leere, ins Leere laufen.

Ist dieser Eindruck erloschen das Selbst-Erforschung, Meditation oder das SEIN selbst, keinen Zweck erfüllen müßte oder könnte – geschieht es einfach umfänglich.

Es läuft natürlich ab, man muss sich keine Sorgen machen. Der Geist fragt immmer wieder „und dann?“ um durch ein vermeidliches Ziel, ein Haben und Erlangen von „WAS auch immer“…

Was soll die Frage?

ES lebt sich!

Lebe einfach wesentlich.

Es ist auch die Frage nach Kontrolle, das man den roten Faden behält, die Frage es händeln zu konnen. Mein Gott;-) Nehme Zuflucht in Dir – tue was geschieht und sei glücklich.

 

 

Der Traum löst sich auf

…der persönliche Traum löst sich im Unbewegt-Sein des Herzens auf.

 

Eine andere Perspektive hierzu…

 

Im ganz mit dir sein,

lösen sich die Bilder und Vorstellungen über dich und die Welt,

SEIN trifft, in seiner Unbewegtheit

ausweglos auf sich selbst.

 

Darin findet sich ein tiefes getragenes Ankommen in DIR selbst.

 

 

 

Lass…

Es gibt ein immer wieder am Abgrund stehen, und immer wieder der Versuch, sich zu retten, der „Schöpfer – der Macher“ zu sein oder man erlebt sich als „Opfer der Umstände“ . Beides sind Mechanismen mit dem der Ich-Geist überleben möchte.

Wenn man durch Hingabe, Selbsterforschung, Therapie, Verstehen, Meditation etwas erreichen oder loswerden möchte, dann ist es ein Überlebensmechanismus des Ich-Geistes, der vom Nervensystem gesteuert wird und dich in der Überlagerung des Body-Mind fest-hält.

Lass all diese Mechanismen des Ich-Geistes in der lebendigen Leere ins Leere laufen, und Sei HIER. In anderen Worten: „Halte dich an das ICH BIN, lasse alles andere gehen“.

Hat dies „am Abgundstehen“ sich erübrigt, weil die Kapazität da ist einfach grundlos in dir  zu sein, ist dieser Eindruck erloschen, daß Selbst-Erforschung, Therapie, Meditation oder das SEIN selbst einen Zweck erfüllen müßte oder könnte – geschieht Realisation einfach, umfänglich. Du gibtst innerlich alles, und weil in diesem Geben gesehen wird, daß du nie etwas hattest, lässt du alles los. Und genau das ist der entscheidende Punkt, DU.

Ich sage manchmal, es gibt nichts zu tun, genau dies könnte es zu „tun“ geben – all die Vorstellungen von „Mir und Dir“ von „Dir und der Welt“ fallen zu lassen, und identisch mit dem was ist zu sein.

Vertraue einfach diesem Organischen-SEIN, wie es sich gegenwärtig abwickelt. Das Leben lebt sich. Man muss sich keine Sorgen machen. Der Geist fragt immer wieder „und dann?“, um durch ein vermeidliches Ziel, ein  Erlangen von „WAS auch immer“ endlich „erleuchtet“ zu sein… und so DEM was sich selbst sucht als DAS Offensichtliche zu entgehen.

Der Ich-Geist denkt sich gerne aus, daß DAS Selbst immer Frieden, Liebe, Vertrauen und Glück sei. Und möchte dies gerne immer wieder mit und ohne Worte bestätigt haben – die Schublade für etwas, auf daß man hofft, ist schon gebastelt. Doch DAS entspricht keinem Bild und ist nie nicht.

Das was ich sagen kann, ist daß deine Natur Zustands-los ist.                                              Mitten in den Dingen, weder von Sein noch vom Nicht-SEIN bedingt. Die direkte unmittelbare Schau entspricht keinem Bild, oder anders: Alles was du wahrnehmen kannst, kann nicht das sein, was du bist.

Hier schau einfach… schau einfach…

Deine Wahre Natur ist nicht dem Werden unterlegen. Lass das was geschieht vollkommen geschehen und Sei in dieser Offensichtlichkeit des Seins DAS was sein ist.

Das scheinbare „Ich“ wird nicht wirklich finden.  Dem Ich-Geist wird es nie genug sein. Es gibt soviele Angebote, die dir ALLES mögliche versprechen, und allzu oft ist es der „eigene Verstand“, der sich endlos in Wünschen, Hoffnungen und Vorstellungen bewegt, anstatt zu sehen was wirklich hier ist, weiter zu sehen wer du Selbst bist, und SO in unterschiedslosem Frieden identisch DAS Selbst zu sein.

Mach dir keine großen Gedanken, was passiert passiert. Absolut wesentlich,  dies gedankliche „Ich und die Welt“ hinter dir zu lassen, es nicht aufzugreifen, und zu sein. Es lebt sich wie es sich lebt. Nutze die Energie die da ist aufmerksam zu sein, für dich, die Aufmerksamkeit selbst.

Kann sich das was geschieht vollends in dir vollziehen, ohne auf „eine Identität“ zuzugreifen, verlieren sich die Bilder, die Vorstellungen, Urteile und Meinungen, über das was man glaubt zu kennen, zu wissen oder nicht zu wissen.

DAS was sich sucht, erfasst sich genau hier. Das ist kein Deal, lass es sich – ohne Rechnung und Rückgaberecht – vollends er-fasst sein.

Lass all die Versuche. DAS was du bist findet sich selbst. In diesem Gelassen-Sein, halt einfach an… DAS was sucht ist DAS was du bist.

Gude und Namaste

einfach mal ein paar Worte zum letzten gemeinsamen Satsang.

Ich sagt zu dir: „willst du ewig hier so sitzen“

willst du ewig als einer da sitzen der auf die „Erleuchtung“ wartet?

Du kannst hier ewig sitzen – aber es gibt hier nichts zu „warten“, das unterstütze ich nicht.

Das erfassen dessen findet in der Gegenwärtigkeit des Seins, in dir, statt.

Es wird gewartet auf DAS (was da ist), anstatt mit dem was ist ge-lassen HIER zu Sein. Dies Warten verursacht nur weiteres Leiden und nährt den unruhigen Ich-Geist, der an Karma, Gut und Böse… glauben lässt …und so landest du in deinem OFF, aus einem endlosen Zweifel an den Dingen.

Lass es laufen und sei in dir präsent und gewahr – erlebe was geschieht, in dir – drin sei still und liebe. Las den unruhigen Verstand, und er-lebe im Körper, im unmittelbaren SEIN und „der Verstand“ der Ich-Geist verliert seine macht über dich.

Du suchst Auswege anstatt praktisch zu leben und zu SEIN was-du-bist.

(Zu SEIN was du bist, ist die Freude des Lebens und der tot des Ichś)

Es findet eine Manipulation an und von dir selbst statt, mit der Angst, etwas falsch zu machen. Anstatt praktisch zu leben und zu SEIN

…so wie es jetzt möglich IST und zu dir Raum zu nehmen vollkommen zu SEIN. Mit dem was da ist – vor allem mit DIR.

Sei still und akzeptiere dich so wie ganz unmittelbar da bist, ohne auf all die Gedanken zuzugreifen, ohne auf das Zugreifen zuzugreifen. Vertraue dem „Boden und deinen Füßen“ dem Unmittelbaren Erleben von DIR.

Deine Aussage: „Da sind 3 Bewegungen in mir“ Mindfuck!!! Tausendmal, in tausend verschieden Varianten gesagt und gezeigt.

„Zwei Möglichkeiten“ diesem Wissen zu vertrauen, oder es dir anzuschauen und unmittelbar und direkt zu Sehen, zu Sehen, zu Sehen, zu Sehen – HIER bei DIR. Hingabe und Selbst-Erforschung ist nicht starr so oder so, es ist das lebendige dir zu wenden, wie es spontan möglich ist.

Es gibt nur eine Bewegung, die Bewegung aus Gott, durch sich selbst hindurch, in sich Selbst hinein.

Das hier ist kein Spiritueller-Spielplatz des Geistes. Du hast Angst die allzu gewohnte Angst zu verlieren. Habe Angst, Sei die Angst und so mit dem was ist und dem was geschieht, ganz hier im Unmittelbaren – nur DAS Selbst bleibt.

Es gibt nichts zu „finden“. Bleibe natürlich, in dieser Natürlichkeit erfasst sich die transparente-Stille, darin ehre DAS was ist.

Ich sagte dir mal “ du arbeitest nicht viel, nutze doch deine Zeit, meditiere, verweile in Stille, 3, 4, 5 Stunden am Tag“

Irgendwann kam mal die Frage dazu „Und dann?“ Nix und dann, du siehst die Freude, die Liebe des SEIN, du siehst das in Wirklichkeit nichts geschieht – Realität realisiert sich ganz nebenbei, und vor allem immer nur JETZT und HIER, vollkommen das was ist. Da gibt es kein „und dann…“ weil DAS nicht in Zeit ist.

 

Leb praktisch, meditiere regelmäßig und gib dir Zeit zu SEIN. Vergiss „ich und die Welt“ und SEI was du bist. Darin wurzelst du einfach beständig, stabiler und geschmeidiger, in deinem eigenen-SELBST.

Oder mach was du nicht lassen kannst;-)

Du bist frei SO wie-du-bist.