das bist du

Es gibt keinen Atman, es gibt keinen Brahman, keinen Parabrahman, nur Das Selbst ist wirklich und das ist Frieden, Liebe und Nicht-Wissen was nichts Zweites kennt.

„Gibt es etwas was sich scheinbar dazwischen stellt, dass das nicht unmittelbar erfasst wird?“

Ja, die Überlegung und Objektivierung im Geiste das es so etwas wie Geist überhaupt gibt. Da ist nur Substanz, nur das Selbst und das bist du.

Der Sucher ist das Gesuchte

Nimm Dich ernst, sei da für DICH, um dich wirklich zu hören, zu sehen, zu spüren, mit allem was in dir auftaucht. Es geht nicht um deine Bedürfnisse und Befindlichkeiten. Dies was in dir spürt, dass Du Befreiung, Freiheit suchst, ist frei – es ist Freiheit an sich. Es ist dies was dich in die Freiheit führt, diesem DIR vertraue dich vollständig und vollkommen an.

Wenn du verstehst

Wenn du verstehst, dass diese kleine Selbst nie und zu keiner Zeit vorhanden war außer in deiner eigenen Vorstellung, Du wirst nicht beunruhigt sein über die Mittel und Wege um es abzuwerfen.

(Annamalai Swami)

Jeden Wunsch fallen lassen

Frager: Man sagte mir, dass der Mensch, der nichts für sich selbst wünscht, allmächtig wäre. Das ganze Universum stünde zu seiner Verfügung.

Nisargadatta: Wenn Sie daran glauben, dann handeln Sie entsprechend. Lassen Sie jeden persönlichen Wunsch fallen, und nutzen Sie die so gesparte Kraft, um die Welt zu ändern.

F: Alle Buddhas und Weisen haben vergebens versucht, die Welt zu ändern.

N: Die Welt lässt sich nicht ändern, sie ist ihrem Wesen nach leidvoll und vergänglich. Sehen Sie, wie sie ist, und entledigen Sie sich allen Wünschens und Fürchtens. Wenn die Welt Sie weder hält noch bindet, wird sie zu einem Ort der Freude und der Schönheit. Sie können in der Welt nur glücklich sein, wenn Sie von ihr frei sind.

(aus Helmuth Heckerś, Nisargadatta – Ein indischer Mystiker des 20ten Jahrhunderts)

Mensch…

Mensch, erst wenn du auf einen Pfad kommst, wo es weder Weg, noch etwas zu erreichen gibt, wirst du dein Herz wirklich öffnen können.

Vertrauen bietet eine Grundlage im Mensch-Sein. Nach einer Weile sagst du: „Ich kann nicht wirklich vertrauen… Ich weiß es besser…“, also suchst wieder nach etwas, das dir Sicherheit und Vorteile verspricht, anstatt deiner innewohnenden Natur vorbehaltlos zu vertrauen.

Diesem weglosen Weg zu vertrauen heißt auch für den Menschen, offen, berührbar, verletzlich zu Sein. Sind dies nicht nur Worte oder ein sich im Drama verlieren, erfasst dich darin deine Natur – Wahrheit, DAS Un-Bekannte wird offensichtlich, als DU Selbst.

Bereitschaft & Entschlossenheit

„Das Erkennen geschieht spontan in einem Moment, die Erforschung dessen ist ohne Ende“
(Sri Nisargadatta Maharaj)

Ist die Bereitschaft da mich dieser Endlosigkeit dessen was geschieht und Dem was IST anzuvertrauen, bin ich in mir verschwunden – getragen – absorbiert im Selbst. Hier wird die eine Wirklichkeit offensichtlich, das nur DAS Selbst ist.

Selbsterforschung heißt im Grunde dies Selbst-Bild, was sich gerade zeigt, einfach zu Sehen wie es ist, es Sein zu lassen, das dass Selbst unverstellt hervortreten kann als DAS was es immer schon ist.

Selbsterforschung wird dich sicher enttäuschen (frei machen von der Täuschung) weil jedes Bild was es ist oder nicht ist verloren geht.

Nur mit leeren Händen kann du wirklich empfangen.

Schau was du mit dir rumschleppst und lass es gehen – die Essenz des Ewigen ist immer Hier, NUR DU kannst es entdecken, und Ihre friedvolle Schönheit schmecken.

…alle Bilder gehen zu lassen und im Selbst-SEIN zu verweilen, das Selbst zu Sein, das sich die Quelle des Bewusstseins, die Quelle des Selbst erfasst als DAS was das Selbst ist – das ist das endgültige Ziel. Da gibt es keinen Hafen und keinen Ankerplatz, denn DAS ist kein Objekt.

Im Selbst-SEIN erfasst es sich – lass ES sich erfasst sein.

Zu wissen was man ist, ist oftmals ein Glaube an irgendeinen schönen Zustand, indem ich es dann endlich geschafft habe – das ist nichts als Vorstellung und Glaube.

Komme einfach ganz Hier an – lass es sich vollziehen.

Das ungeteilte Sehen und Verstehen, das ich nicht das bist was ich wahrnehmen kann, nichts was kommt und geht, ist der Friede und die Seligkeit des Herzens selbst. Hier geht es nicht darum konzeptuell etwas wegzumachen – eher andersherum, dies Konzeptuelle still zu durchdringen bis nichts mehr bleibt, als DAS was Selbst-SEIN ist – dem lebendigen SEIN, der Wirklichkeit auf der Spur, dem Frieden, der Existenz folgend, ohne mich zu verlassen…

Egal was du erkannt hast, egal in welchen Zustand du zu sein meinst oder gerade bist – ganz einfach Mensch, Chaos, Schmerz oder Glückseligkeit, bleibe ausgerichtet im Herzen – gib die Hingabe an dein Selbst nicht auf.

Kali die unbändige mit dem großen Herz zerstört alles Unwirkliche, das die Wirklichkeit in Ihrer Vollkommenheit sein kann was sie ist…

Es braucht nur die Liebe zum Selbst, deiner ungeborenen Freiheit und Vollkommenheit – innere Bereitschaft und Entschlossenheit ist mehr als genug.

Die Frage, für Jetzt

Offenheit für mich Selbst und der Mut wach, ohne Antwort zu Sein, darin findet sich Wirklichkeit, als reine Wirk-Kraft und DAS-was-ist.

ICH nehme mir selbst die Kraft und limitiere mich auf ein Ich in dem ich meine zu Wissen, oder ein Objekt des Wissens ergreife. Anstatt hier bei mir, gelöst zu Sehen und zu Sein.

Die Frage, für Jetzt:

…was ist Liebe?

…was ist Schmerz?

…was ist SELBST-Liebe?

… schaue für dich, immer wieder aus dieser Beständigkeit! Schaue und erlebe, was geschieht jetzt wirklich. Lass die Gedanken-Bilder hinter dir, fühle und erlebe, aus dieser PRE-Sense, in dir.

Etwas erkannt und verstanden zu haben, ist nur eine Einladung an dich selbst zur Standfestigkeit und unmittelbarem ER-Kennen.

Habe die Ehrlichkeit, den Mut und die Entschlossenheit mit deiner Frage lebendig und still zu SEIN.