Autor: Rameshwara

Diese Suche ist kein Suchen

Ein Wesen das sich in seinem Sein wirklich spürt, kann seine Quelle nicht nicht suchen. Diese Suche ist kein Suchen im herkömmlichen Sinne. Es ist das Anhalten, im eigenen Allein-Sein, und verweilen in der radikalen Kontemplation zu SEIN was du bist. Ein Abstreifen und gehen lassen all der falschen Vorstellungen über sich Selbst und die Welt, und ein hineintreten in dich, in DIES was in sich unbewegt, liebend und lebendig IST.

Schau – spüre, ER-lebe immer wieder deine SEINś-Qualität. Dies kann verkörpert werden. Ramana hat es ausgedrückt mit seinem Sein, und den Worten „mein aktueller Zustand ist Liebe“

…und lass die kleinlichen Gedanken die es „eng“ machen gehen, die dürfen Heim gehen, Du bist Immer Hier.

Sich in der Nähe Niedersetzen

„Dieser kleine Raum im Inneren des Herzens ist so groß wie das riesige Universum. Die Himmel und die Erde sind dort, und die Sonne, der Mond und die Sterne; Feuer, Blitze und Winde sind dort; und alles, was jetzt ist und alles, was nicht ist. Denn das ganze Universum ist in Ihm und Er wohnt in unserem Herzen.“ Upanishad

Hingabe…

heißt sich hingeben an sein eigenes wort-loses Selbst.

Und darin auch hingeben was ich nicht bin,

das umfänglich empfangen werden kann, was die

ununterbrochene Wirklichkeit des Selbst IST.

Hingabe ist ein endloses Geschehen – dem gebe ich mich hin.

Unterwerfung

Jede Geschichte läuft auf ihr Ende zu, in jedem Moment. Be quiet and stop.

Die Hingabe aus dem Herzen selbst, ist Freude, ist Stille, ist Liebe-Selbst. Im Grunde gibt es keine andere Chance, alles muß sich hingeben – dies ist zuletzt ein nicht-willentliches Geschehen. Rama oder Ravana, alles muß sich Shiva-Parameshwara, der höchsten Wirklich unterwerfen. Es gibt nichts Zweites, nur DAS Selbst ist.

Wir treffen auf unser Herz

Die Anleitungen zur Achtsamkeit, zur Leerheit oder zur Arbeit mit Energie sagen alle dasselbe: dranbleiben, exakt am Punkt bleiben, das nagelt uns fest. Es legt uns auf genau den Kreuzungspunkt von Raum und Zeit fest, an dem wir uns befinden. Wenn wir genau hier innehalten und die Impulse nicht ausagieren oder unterdrücken und weder anderen noch uns selbst die Schuld geben, dann treffen wir auf eine offene Frage, auf die es keine schematische Antwort gibt. Wir treffen auf unser Herz.

(Pema Chödrön – Wenn alles zusammenbricht)

„Wie …?“

„Wie komme ich aus den Gedanken, den Geschichten raus?“

Es ist eher die Frage Wer?

BIN ICH?! WER?

Ich lasse alles los was mich bindet.

Ich lasse alles los was ich bin oder nicht bin.

.. lasse auch Den der gefangen oder gebunden sein könnte.

und Ich Bin Das was Sein Ist.

…und? Kein und dann…

Kein Ich, kein Ich bin, nur DAS Selbst ist

nichts anderes

Alles Denken muss zum Irrtum führen.
Es gibt nur die eine Wirklichkeit,
die nicht zu erfahren
und nicht zu erlangen ist.
Es gibt eben nur ein
geheimnisvoll schweigendes Verstehen
und nichts anderes.

(Huang Po)

Nächste Seite »