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Mensch der Wahrheit

Sich als DAS Selbst zu kennen und SO zu Sein ist eine Art der Liebe zu deinem eigenen ungeteilten SEIN, die in sich Vollkommen ist. Und man kann nicht zwei Dinge gleichzeitig lieben – denn Liebe ist seinem Wesen nach Ohne zweites und nichts Dinghaftes – letztendlich nur umfänglich zu erfassen wo nur SEIN ohne Meinung ist. Wenn du deine Vollkommenheit liebst und einfach vollkommen da bist, wird sich daraus der Rest organisieren, ganz aus sich heraus. Es besteht nicht die Notwendigkeit, sich zu beeilen – es geschieht ganz von selbst und zwar hier in der stillen Lebendigkeit, die sich aus dir ergibt.

Wenn du wahrnimmst, dass es erfüllend ist, DAS Selbst zu sein und darin Vollkommenheit zu Sehen und zu Schmecken, sagst du aus dir Selbst: „Ich tue es, ich vertraue mich DEM an, was auch immer der Preis sein mag“, und du wirst erkennen, dass es viel weniger kostet, als du erwartet hast. Es kostet nur all die Vorstellungen die man im Geiste beherbergt hat… Es kostet viel weniger als im Mangel und in Unvollkommenheit zu leben, es kostet viel weniger als ständig nach etwas besserem, nach Verbesserung zu suchen, oder sich das unangenehme vom Leib halten zu wollen. Hier im eigenen Sein wird Vollkommenheit entdeckt. Von hier aus erfasst es sich.

Doch wenn du Regeln aufstellen willst, es in eine konzeptuelle Schublade packen möchtest, dann beschneidest den Fluss des SEINś um dich wieder an ein paar Gedanken festzuhalten… Aus Angst vor der Liebe werden Ideen über die Liebe aufgestellt.

Aus Angst vor dem was du bist bist, lässt man ein paar Wahrnehmungsfilter gerne ungesehen dasein und sagt so lapidar und konzeptkonform: „DAS bin ich ja sowieso, balabla…“ anstatt von sich selbst zu lassen und es vollends zu sein, überlagert man die direkte Schau die Nichts als Sehen und Sein ist, mit Konzepten und Glaubensbekenntnisses aller Art.

Im Grunde geht es um Verantwortung, du bist einfach die Antwort auf dich selbst. Der Mensch der Wahrheit ist einfach identisch mit sich Selbst, identisch mit dem SEIN selbst.

Wenn du die nackte Wahrheit des eigenen SEINS willst, musst DU den inneren Weg gehen – langsam aber beständig, und jedes Bild durch Nichtaufgreifen fallen lassen, bis erfasst ist, dass du DAS Ziel bist, das du die Quelle bist.

Lebe einfach dem Wesentlichen und DEM wesentlichen zugewand. Wenn Raum ist Still zu sein sei still. Sitze ruhig in Stille, ohne dass du dich oder jemanden befriedigen musst. Sei einfach in Frieden. Sei einfach…

Doch wenn du Bestätigung und Anerkennung willst… wenn du anderen gefallen, dem Bild „von dir und dem Anderen“ gerecht werden willst, ist das eine Bewegung die auf dem Ego-Ich basiert. Es liegt bei dir. Es ist deine Verantwortung, du machst dein Resultat, du bist die Antwort auf dich selbst.

Du hast schon soviel Zeit und Energie in Bücher, Vorträge, Meditation gesteckt, wenn dich das wirklich ruft bleibt dir Grunde keine Wahl als dich der wortlosen un-bekannten Wahrheit im eigenen Inneren vollends zu überantworten, von jeder Meinung zu lassen und vollkommen zu Sein.

 

Achtsamkeit

In Achtsamkeit für dein Selbst, erinnere dich an den Namen Gottes mit ständiger Hingabe. Achte auf deine ethische Haltung gut zu leben. Bleib immer in der Gesellschaft des Heiligen und des Guten, und so DAS Selbst in der Glückseligkeit Brahmans vollends zu realisieren.

Der Phillosphische-Geist Versucht über Buchwissen, Abgleich mit dem BodyMind und den Erkenntnissen von Gestern Schlussfolgerungen über das direkte Erkennen auf der Ebene des Ich-Geistes herzustellen, versucht Schubladen zu bedienen, mag kommentieren: „Achte auf dies Achte auf das, wer sollte das machen, das ist die Kontrolle des scheinbaren ich. Es gibt keinen Weg …“Ja es gibt letztlich keinen Weg DAS beginnt und endet beständig hier und zwar JETZT. Jedes Jetzt ist schon zu spät – full stop !

So ist es, es gibt keinen Handelnden, es gibt kein Ich was reale Substanz hat. Der Verstand wird praktisch genutzt zu leben und darin den Namen Gottes fliessend zu wiederholen und in der Abwesenheit von Ich Bin, Schwingung entstehen und vergehen zu lassen. Schichten der Identifikation lösen sich ab, Gott, Das Selbst tritt hervor, als DAS ewig Eine, was du immer schon bist – nur DAS hat reale Substanz.

SambaSadaShiva ist der stille Nicht-Handelnde im HERZ von allem. Die Aufmerksamkeit wendet sich im organischen Sein, einfach sich selbst zu und offenbart darin große Stille, Seligkeit, liebende grundlose Hingabe für DAS was du ohne Zweites bist.

 

DAS Selbst ist Parabrahman,

Das Selbst ist in jeder Phase von Sein unverändert, im Schlaf, im Traum, im Wachsein und im Samadhi, ist es was es ist.

Wer erlebt?

Wer oder was erlebt Samadhi, die konzept-lose absobtion im SEIN?

Das Selbst allein.

Das Selbst ist in seiner erscheinenden Essenz das wort-lose  Ich. Ungebunden und unverändert bist du das. Dem vertrau dich an.

Das Selbst ist auf nichts begrenzt,  es ist die Essenz des Gewahrseins, es dehnt sich aus als umfängliches Brahman. Es ist Parabrahman, der unbekannte Seher – DAS was das Selbst ist.

Wenn das Selbst nicht da wäre, wer oder was wäre dann da, um all das zu erleben?

Das Selbst erlebt alles, und lebt in allem. Alles ist das Erscheinen des Selbst.

Du bist nicht die Person, nicht der Beobachter, kein Konzept, nichts was du dir vorstellen kannst.

Der unbekannte Seher ist Parabrahman. DAS wurde nie verlassen.

Das Selbst ist DAS, was du bist. Dem gib dich hin.

Gib all die falschen Vorstellungen auf, das ist alles. Es bedarf keiner wahren Vorstellung, denn es gibt keine.