Es gibt endlos viele Menschen die sich mit Spiritualität beschäftigen, Bücher lesen, an Seminaren, Kongressen teilnehmen – zum Satsang oder zu Darshans gehen. Jeder meint um Nondualiät, Advaita zu wissen, zumindest kennt jeder die Worte JETZT und SEIN. Wenn sich die Frage an die Wesensnatur selbst richtet, scheinen das nur noch die wenigsten verstehen zu wollen, denn dort eröffnet sich „etwas“ was jenseits der Vorstellungen, Begriffe und Objektiverungen, unsere eigene Wahre Natur ist, die in keinerlei Bezug steht zu dem was man Person, Ego oder schlicht Ich nennt – und es ist DAS was ich ist

Nicht wenige die von der „spirituellen Einheit“ träumen – ja wunderbar „Liebe und Einheit mit allem“ kann erfahren werden, als eine Erfahrung die kommt und geht, darauf folgt vielleicht ein Allein-Sein, ganz menschlich „du, ich“ fühle mich allein – keiner versteht mich,  bei allem Erwachen, aller Selbsterkenntnis, sitze ich nun hier, allein in meiner Hütte.

Der Schlüssel ist einfach das was gerade da ist zu fühlen und nichts davon für mich zu behalten. Einfach ganz Hier mit dem was ist, und alles in seinem vorübergehen passieren zu lassen – Jede Erfahrung, unterliegt wie alle Erfahrungen einem Kommen und Gehen. Vielleicht zeigt sich auch dies Allein-Sein als die reinste Selbst-Erfahrung, weder gibt es die anderen, noch etwas was man die Welt nennen könnte, da ist nur DAS Selbst – es entspricht keinerlei Vorstellungen und Konzept, DAS ist kein Objekt – hier erfasst sich Realität selbst. Wahrnehmung, Erleben ist nicht fix – und weil es erlebt wird muß es auch wieder vorübergehen.  Für DAS was du bist niemals etwas geschehen.

DAS was Wahrnehmung ermöglicht wurde Selbst nie gesehen, und das ist DAS was das Selbst ist

Der Weglose Weg ist im Grunde ein „einsamer“ Pfad, auch wenn man immer mal wieder gleichgesinnt trifft. Einmal weil der Preis hoch ist, wenn ein wirkliches einzulassen auf DAS geschieht, denn alle Vorstellungen, Beziehung, Erfahrungen rinnen einem wie Sand durch die Finger, nichts bleibt. Und zu anderen es ist ein einsamer Pfad weil im beständigen Wandern durch dich selbst einfach gesehen wird, alles was gesehen wird ist ICH und das ist kein Ding was zu greifen wäre.

Es gibt nichts größeres als DAS zu ehren was du bist (gleich wie die Erfahrung sein mag – gleich ob allein oder mit Gleichgesinnten) aus der schlichten Tatsache weil du es bist – DU BIST DAS