Im letzten Satsang, sagte ich: „Bleibe mit der Aufmerksamkeit 24 Stunden beim Atem und scheitere daran. Komm immer wieder dahin zurück, hier her, ganz ins unmittelbar. Und das Selbst verwirklicht sich, ganz aus sich heraus.

Ein Dialog auf diese Aussage: „ erster Versuch des durchgehenden Atemgewahrseins gescheitert…“

R: Wunderbar – lass einfach die beständige Aufmerksamkeit, sanft auf dem Atem wie er geschieht. Dort verweile…

F:„Bei der Atempause dann möglichst beim Schöne-Gute bleiben?„

R: Das geschieht von selbst – wenn der Atem einfach kommen und gehen darf, die Gedanken kommen und gehen dürfen, Energetik, Gefühle hier sein dürfen in ihrem Kommen und Gehen…

Wenn dies kommen und gehen keine wirklich Wichtigkeit bekommt – bleibt das Schöne-Gute, der Hintergrund nimmt sich allen Raum.

Jede Selbst-Definition verschwindet, und DAS Selbst was ohne Wahrnehmung ist bleibt… so kann ein immer tieferes Wurzeln im Selbst geschehen.

F: „…ok. Keine wirkliche Wichtigkeit dem kommenden-gehenden…glaube das verstehe ich“

R: Wichtigkeit, Bedeutung erscheint nur im Verstand als Gedanke, wenn es keine Beschäftigung damit gibt, die Aufmerksamkeit beim Unmittelbaren ist wurzelt und wächst DAS Beständige als Frieden, Liebe, ewiges SEIN, durch dich. Hier geschieht es bereits – immer schon. Bleib beim lebendigen Atem, wie er ist – schmecke einfach das Schöne-Gute, mitten drin.

 

DAS beständige im Kommen und Gehen ist Gott, dein eigenes Selbst. Lass alle Vorstellungen gehen – vertrau dich einfach diesem stillen kommen und gehen, vorbehaltlos an. Gott ist das was Atmet und der Atem selbst.