Blog – Der Weglose Weg

Nächstes Satsang

Nächstes Satsang-Intensive, jetzt am kommenden Sonntag 27 August, 17-  22 Uhr.

…und wie jeden Dienstag, Satsang mit Ronny, in Marburg/Dilschhausen, 20.15 bis 22 Uhr, Weitershäuserstr.11 – Anmeldung nicht nötig. Die Tür steht Dienstags für Satsangbesucher ab 20 Uhr offen.

Lass es geschehen

DAS ist nichts was kommt und geht. Sich DEM anzuvertrauen, und DAS zu sein, das ist alles. HIER kann sich die Quelle in ihrer Totalität erfassen. Und das ist nichts was man machen kann. Wenn das Wissen, dass du bist was du bist, aufgenommen wurde und eine wort-lose Erforschung stattfindet, passiert es ganz von selbst. – weil es das ist was bereits passiert.

Das Schöne, dass wir nichts machen können, lässt einem in Hilflosigkeit, Ausweglosigkeit verschwinden und immer tiefer entdecken, dass DAS was du bist keine Hilfe und keinen Ausweg braucht.

…nichts was man machen kann. Maximal, gib alles auf und lass es geschehen. Dem wie es sich jetzt zeigt, DEM gibt dich hin.

 

In Stille Sein – da wo du bist

* Du bist herzlich eingeladen, wie jeden Donnerstag, von 20 – 20.30, mitteleuroäischer Zeit mit mir und jedem der teilnimmt in Stille zu Sitzen – einfach DA wo du bist – Nimm einfach Platz im Unmittelbaren, mit dem was ist, und lass dich erfassen von DEM was unvermittelbar ist. Sitzend, mit geschlossen Augen oder das SEIN in dir schauend. Verweilend am Nullpunkt, inmitten von diesem ICH BIN, sich erfassen lass, von dem-was-IST.

 

Vergiss es

Dein Leben“ ist nicht dein Leben – da ist nur DAS was sich durch alles lebt, immer. Der Versuch es mit Erwachen, Erleuchtung, Selbsterkenntnis, Meditation, … auf die Reihe zu kriegen ist zum Scheitern verurteilt – weil DAS immer auf der Reihe ist und du bist DAS – kein Entkommen.

Wenn man sich einige Zeit mit Weisheitslehren, Selbsterforschung, Stille,… beschäftigt hat und es für den Ego-Mind langweilig wird, wartet man auf Ergebnisse, der Ich-Geist möchte etwas daraus machen. Da gibt es endlose Vorstellungen was man erreichen könnte, auf gebaut auf der subtilen Identifikation mit diesem Ich was sich dies und das einbildet was es werden könnte oder einem Ich was glaubt nicht würdig sein, für DAS was es in Wirklichkeit ist.

Wenn es nicht an Ehrlichkeit in dir mangelt, bist du bereit diese Gedanken des erlangen und erreichen Wollens, diesen Gedanken du seines nicht würdig DAS zu sein, was du bist, zu vergessen. Du vergisst diese subtile Bewegung, des „um zu“. Du vergisst einfach dich selbst und vergiss den der vergessen könnte, und bist einfach. Einfach hier, darin wird der Ego-Mind still und DAS tritt aus sich selbst hervor, als DAS was es immer schon ist, DU so-wie-du-bist.

Der Ego-Mind kann dazu leicht sagen: „ Das nützt mir nichts, das Schöne Gute ist wohl nicht zu Greifen… mich auf DAS einzulassen …dann ist ja mein Leben im Grunde sinnlos.“

Ja dem, dem es nützen könnte nutzt es nichts, denn hierin ist seine Substanzlosigkeit offensichtlich, und es geht dem „kleinen-Ich“ an den Kragen, weil offensichtlich wird das es dies Ich in Wirklichkeit garnicht gibt.

Ja DAS ist, sinnlos und sinnfrei, … Sich dieser Sinn-losigkeit zu überantworten, erfüllt alle Sinne mit dem SEIN und der Unmittelbarkeit, dass du DAS bist.

Der Sprung des Vertrauens

…es ist ein feiner aber wesentlicher Unterschied, ob man das SEIN nur kennt, als etwas was immer im Hintergrund ist und schaut, oder ob man DAS mit seinem ganzen SEIN ist und bereit ist in jedem Moment, frisch jetzt hier, sich dem Unbekannten im Gegenwärtigen voll zu überantworten.

Schlüssel zur Selbst-Verwirklichung

Sei dir sicher, dass sich der Mensch in eisernen Fesseln bei demjenigen bedanken wird, der ihn befreit, währen der Mensch mit goldenen Fesseln demjenigen an die Kehle gehen wird, der ihn zu befreien versucht. Er wird sein bestes versuchen, seine Hände für immer in goldenen Fesseln zu halten. Welche Kraft steckt hinter alledem? Wer ist in diesem Beispiel der „freundliche Feind“, der bewirkt, dass man sich so glücklich in seinen Fesseln fühlt? Der wahre Erzfeind des Aspiranten ist der Stolz, den er auf seine guten Taten hat. Dieser Hochmut ist der Feind, der den Weg zur „Letztendlichen Wahrheit“ (Paramartha) versperrt“

(aus: DER! Schlüssel zur Selbst-Verwirklichung,
Sri Siddharameshwar Maharaj)

Der natürliche Zustand, zu SEIN was-du-bist

Was ist Wissen, ohne einen Wissenden, und ohne Objekt des Wissens?

Was ist Erwachen, ohne einen Erwachten oder einen der Erwacht sein könnte, und ohne Vorstellung des Erwachens?

Alles findet im SEIN statt, alles ist ZERO, dies zu Sehen und durch dein SEIN zu ehren, offenbart Reines Wissen was ohne Referenzpunkt ist, offenbart das du absolute Wirklichkeit bist. Darin liegt der natürliche Zustand zu SEIN was-du-bist. Wo du in der Abwesenheit aller Erscheinungen, anwesend bist. Und in Anwesenheit „von was auch immer“, nichts von alldem bist.

Du bist, das ist immer und kein Objekt. Und nie nicht hier, DAS ehre durch dein wort-loses SEIN, darin ist alles gegeben.

 

natürlich an sich …

„Schon faszinierend. Musste mich heut daran erinnern, wie ich damals in der Vorschule, mit Klassenkameraden in Bilderbüchern rumgeblätert haben, und bei jeder Seite, dass erste was uns in den Blick fiel hindeuteten und sagten ich bin dass.“

Ja so simple, so natural, natürlich an sich – die Natur an sich.

Aus der Ashtavakra Gita:

„Der Meister ist wie ein Kind.
in völliger Freiheit kümmert er sich
um was immer seinen Weg kreuzt,
gutes oder schlechtes.

.

Der Meister ist ohne Form.
seine Form ist die Leere.
er ist immer gleich, immer rein.
Er kennt kein Pflichtgefühl –
jenes, welches die Menschen
nur an die Welt bindet.

.

Der Meister ist wie ein Kind.
alle seine Handlungen kennen kein Motiv.
er ist rein. Was immer er tut, er ist unbeteiligt.

.

Der Meister ist so sehr immer gleich.
ihm gehört der Sieg. Er hat die Welt überkommen.
Er ist die Verkörperung seiner eigenen göttlichen Essenz,
seiner Natur entsprechend eins mit dem grenzenlosen.“

 

 

 

 

ICH BIN ist kein Objekt

Die Einladung der Erforschung, einfach zu sehen was jetzt wirklich da ist und wie das ist. Es gibt nichts zu tun, einfach nur zu Sehen und zu Sehen und zu Sein …

Und dieses, „was ist jetzt wirklich da“ und „wie ist das“, ist vielleicht ernüchternd. Dieses „wie es ist“ entspricht einfach keinem Konzept und dennoch offenbart es Vollkommenheit. DAS entspricht keinem Konzept und ist in allem. Wenn wir bereit sind zu sehen was jetzt wirklich ist – nicht was in Gedanken und Vorstellungen geschieht, sonder was hier unmittelbar und wirklich ist, stoßen wir mit der Nase auf DAS und kommen nicht umhin zu sehen das wir es selbst sind.

Gleich wie es sich zeigt darin liegt Vollkommenheit, das kann hier gesehen und geschmeckt werden. DAS entspricht keinem Bild, du entsprichst keinem Bild. Die Vollkommenheit kann auch absolut Un-Vollkommen sein, weil der Moment wie es sich zeigt vollkommen ist. Das zu sehen, zu bemerken darin gibt’s keine Trennung zwischen dem der das sieht und dem MOMENT selbst – es ist das ganze Geschehen. Es ist das eine SEIN – gleich wie es sich zeigt, ganz gleich… DAS ist kein Objekt

Der Eindruck das hier Objekt sind entsteht erst dadurch das es durch die Mentale Mühle läuft. Und selbst ein durch die Mentale Mühle laufen ist kein Problem, wenn es vor-be-haltlos durchlaufen kann – es kein Denken darüber gibt, es wird einfach ungeteilt gesehen und zerfällt in der Leere. Wenn die Objektivierung nichts objektiviert, das Unmittelbare wichtiger ist als die Vorstellungen die darin auftauchen, bleibt nichts, kein Objekt an dem gehalten werden könnte.

Es ist mir eine Freude zu Sehen und zu erleben das der Ruf in dir gehört werden kann, und DEM gefolgt wird – die Wahre Natur dich zurückholt. Und das ist ein Paradox: Es findet eine Erforschung statt, die unmittelbar ins Leere läuft – in der sich die Natur selbst erfasst. Verstehen was aus einer Selbstverständlichkeit stattfindet, das du DAS Selbst bist. Und ab dem Punkt geht’s um nichts mehr und dennoch geht das gewöhnliche Leben weiter, doch das entspricht keinem Bild mehr, beziehungsweise ein Bemerken und fallen lassen der Bilder, das sie verbrennen können. DAS Eine, ist das ganz Gewöhnliche – ohne Besonderheit – es gibt keine Trennung. DAS Unmanifestierte zeigt sich hier.

Der Blick auf das was ist, ist der Blick auf DAS was du bist. Du erblickst einfach DAS Gold, das du bist – gleich in welcher Form es sich darstellt. Keine Besonderheit, alles erscheint in DEM, alles ist das erscheinen deiner Natur, alles ist getragen in Stille.

Im letzten Satsang wurde gefragt: „Für was ist das Verstehen eigentlich notwenig?“ Ganz einfach das du die Adresse kennst, wo du DAS erblicken, unmittelbar Sehen kannst das du DAS bist.

Wenn du die Adresse nicht kennst – diesem Hinweis nicht vertraust, kommen Vorstellungen und nehmen dich mit. Diese Vorstellungen erzählen dir das dir was fehlt. Es kommt Zweifel vorbei und machen dich zu etwas zweifelhaftem. Versprechungen Hoffnungen tauchen auf – die dir von einer Zukunft erzählen, einer Schlimmen oder einer schönen, etwas werden könnte. Wenn du die Adresse kennst, HIER alles ist was ist und DAS du das bist – kannst du dich dem anvertrauen, kannst du dich dir selbst anvertrauen.

Wenn ich mir nicht im klaren darüber bin, nicht in der tiefe Verstanden habe und dem nicht wirklich vertraue, wird hier und dort gesucht – dann ist jede Weisheitslehre, Advaita oder ein direkter Hinweis genauso ein Konzept wie, jedes andere. Dann kann ich das verstehen, dann kann ich jenes verstehen…

Aber wenn eindeutig ist das du immer hier bist, kannst du hier anhalten und Sehen das du das bist. Die Wahrnehmung ist in Bewegung, mal hier mal dort, mal innen mal aussen, mal in einer persönlichen Funktion wenn es was zu erledigen gibt, wunderbar. Aber da gibt’s nichts mehr zu zweifeln und zu suchen …einfach zu entdecken ich bin hier. Und in diesem ich bin hier, offenbart sich die Fülle des Seins, in diesem ich bin hier zerfällt jeder Parameter der dich oder das was ist zu etwas macht.

Die gedanklichen Parameter zerfallen in der direkten Schau: was ist jetzt wirklich und wie ist es. Und so kann ein tiefes ankommen geschehen, der Schatz kann geborgen werden, das du DAS Gesuchte bist. Bis in die Quelle und durch alles hindurch wird erfasst das du DAS Eine bist, das du die Quelle von allem bist. Und ich möchte hinzufügen an einer Erkenntnis, an einer Einsicht kann man nicht festhalten – schön wenn ein Erfassen geschieht. Nichts woran man festhalten kann, aber die schau was ist jetzt wirklich und wie ist es, lässt ganz im unmittelbaren ankommen und sehen das du IMMER unverändert hier bist. Ganz gleich in welchem Gewand sich der Moment zeigt. Dies Schauen ist wie ein Update, wie ein Update auf die Lebendigkeit der Gegenwärtigkeit, darin erfasst sich DAS Sein, darin erfasst sich DAS Selbst. Und das ist nichts worüber du dir bewusst werden kannst, als ein: ich bin immer hier, ich bin DAS – auch wenn es immer wieder ein auf-blitzen und erkennen gibt. DAS was kein Objekt ist kann nicht verstaden werden. Das ist eine Möglichkeit sich auszurichten auf DAS. es ist eine Möglichkeit im HIER-Sein anzukommen – dieses sich ausrichten und ankommen, berührt und durchdringt Bereiche die du nicht wissen kannst. Das simple Sitzen hier, geht in der Unmittelbarkeit über alles hinaus,…

Die direkte Erfahrung kann man nicht wissen, aber unmittelbar Erleben. Darin öffnet sich lebendiges ungeteiltes SEIN. Und da gibt es kein Ich was im SEIN ist, da ist nur SEIN und das bist du. SEIN ist alles was ist.

 

Alles ist ich, doch ich bin kein Ding. Oder anders gesagt: Ich bin, aber es gibt mich nicht. Und somit ist ICH BIN kein Objekt, sondern die Offenbarung des Absoluten – was seiner Natur nach Selbst-los ist.

Immer und allem ist dieses ICH BIN. Dem vertrau dich an – Sei DAS, das ist alles.