Ein Weg des Herzens

Gestern bekam ich einen Brief von einem SatsangBesucher, der seit Jahren, immer mal wieder sporadisch aufschlägt und vor Zwei Drei Monaten das letzte mal da war. Er fragt in der Mail ob ich mich, bzw. sich das Setting verändert hat. Das lesen hat mich irgendwie verwundert, ich bin doch unverändert „der Alte“.

Statt auf die Mail zu antworten, geh ich ungeplant in mein Zimmer und sitz da absorbiert über Stunden,…

…eben dann doch geschrieben . Werś lesen mag, Namen und Persönliches hab ich rausgenommen, das Wesentliche davon, ist das hier: …das Angebot hier ist immer das selbe.

Schreib ich einfach mal ein wenig, aus meiner Sicht zu meiner Funktion und was im Satsang passieren kann. Der Begriff Lehrer in diesem Kontext „Satsang“, ist doch leider eher fehl am Platz. Und zum Lehrer, Meister, etc. ja lernen passiert vielleicht, und im besten Fall, nebenbei.Wenn dann geht es darum sich einzulassen, vor-Be-haltlos zu SEIN. Und sich diesem Abgrund in sich selbst zu ergeben

Die grundlegende Funktion hier ist, mit und ohne Worte deutlich zu machen das man Selbst das SELBST-IST.
Das Alle Bezugspunkte dareinfallen können , dass DAS REAL in einem wird – was Realität IST.
Also ein Vollständiges Überantworten, an DAS was-du-bist.

Du schreibst Satsang mit Ronny sei für dich die Freude des Seins zu feiern. Satsang ist sowohl ein Freudenfest, wie auch ein Leichenschmaus. Denn wenn man sich wirklich („auf den Lehrer und sich Selbst“) einlässt kommt man früher oder später an Punkte die unangenehm sind. Meine Funktion da die Leute die Wirklich interessiert sind, am Ball zu halten, das man nicht in Kategorien des Erlebens rutscht,…
sich keine „Retter“ sucht,  sondern  immer wieder, und ohne wenn und aber pur erlebt. …und mehr und mehr im Selbst gründet.
Wenn sich mit und Ohne Worte DAS wort-lose Erfasst, bleibt keine Identifikation in keiner Sch-Ich-t übrig.
Beziehungweise lauert schon die nächste Identifikation um die nächste Ecke;-)
Also Bereitschaft ist angesagt – und von meiner Seite aus, klar darzulegen das es kein Ende gibt, und so ist Achtsamkeit, auch in den kleinen Dingen total wertvoll, und vorallem Achtsamkeit für sich SELBST.
Auf diesem inneren, weglosen Weg gibt es viel Gnadenvolles – die Schönheit des formlosen Seins ist zu entdecken, die Freiheit mitten im Leben spüren und erleben dürfen,…
Erwachen als existenzielles Geschehen, ein in die Quelle zurückfallen und dich als DIES wieder erkennen.

Auch ein aufwachen vom Aufwachen  darf und soll gesehen (was ernüchternd sein kann), und ein erneutes sich Hingeben an dich Selbst DAS-Eine-Selbst.
„Viele brauchen oder wollen den Guru…“ „Brauchen oder wollen“ scheint mir eher ein Bewegung des Body/Mind zu sein, der Rettung sucht, und dieser „Ich-Geist“ wird keine Rettung finden.
Zu diesem „Guru“-Ding. Das Beste was einem passieren kann, wenn der Innere Guru dich ruft, und sich auch noch im Aussen zeigt – dann ist dein Leben vorbei. Der Äussere Guru, ist sich einfach der Tatsache bewusst das Er Das Eine Ist und lebt darin als DAS EINE. Und da es nie eine Trennung gab zwischen, dem Guru und dem Suchenden, zwischen Dir und DEM Guru – wird diese offensichtlichkeit immer umfassender  DAS DU SELBST DAS EINE BIST.
…in diesem Fall von Satsang mit Ronny, ist es auch immer wieder eine Einladung all die Vorstellungen und Hindernisse, die in dir sind zu Sehen und gehen-zu-lassen, das du dich voll und ganz als DAS EINE ohne Zweites erfasst. Du fragst „hat sich was verändert?“ Bezüglich der Vermittlung. Nein nichts, der Ausdruck ist doch eh ständigem Wandel unterworfen  – so ist die Vermittlung hier auch nie starr gewesen. Der Kern dessen was hier stattfindet immer das selbe EINE-Selbst.
Gerade nimmt es diese Richtung…

Dieser Dialog ist entstanden, aufgrund des Textes der aktuell auf der StartSeite der Homepage zu lesen ist:

„Du kannst nichts tun“, das heißt aber nicht das du nichts tun kannst. Viel mehr heißt es: Lass das äussere zur Ruhe kommen, und das Innere in seiner Lebendigkeit,  geschehen wie es ist, und der Ich-Gesist wird sich in der Leere verlieren.Schau, Sei still, und alles befreit sich aus sich-Selbst-heraus. In dieser stillen Schau beständig zu SEIN,  verwandelt dich in DAS was du immer schon warst und bist.

Es ist ganz einfach, wichtig ist beständig zu „üben“ und hartnäckig zu SEIN.

 

– – –
„schön auch bei verschiedenen Versuchen zuzuhören das unbeschreibliche Sein in Worte zu fassen“
Wenn ES dich packt, wirst du fest stellen, das was du selbst bist ist DAS Unbeschreibliche. Die tiefste Schönheit und Gnade liegt darin sich DEM unbeschreiblichen im stillen-sein hinzugeben.

– – –
„Soweit ich mich erinnern kann war der vorletzte Satsang bei dem ich bei Dir war, der erste, bei dem ich den Eindruck hatte, dass Du zumindest indirekt als Lehrer wahrgenommen werden wolltest.
Hat sich da was verändert?“

Ich würde mal so sagen, du bist über die Jahre wie du hier aufschlägst eher sporadisch hier. …einen Ausschnitt von dem was hier passiert hast du gesehen und erlebt

Ich sitz jede Woche hier, teilweise mehrmals die Woche Satsang-Begegnungen und ich wunder mich selbst über das was geschieht.

Ich gug mir viel an. Mit Geduld, es muß nix übers Knie gebrochen werden, aber ich lass mir nicht auf der Nase herumtanzen, oder eben wenn ich seh das jemand regelmäßig kommt, sich aber gewaltig mit Konzepten schützt, ist bei mir auch die Bereitschaft, den Mist zu zertrümmern,… Dafür ist der (Mist-)Meister da, nicht nur um die Einheit des SEINS schmecken zu lassen. Sondern auch das all zu Gewohnte an Pereferie, runterzuschlagen

Und machmal gibt’s  nix zu tun, ein paar Besucher sind da ein paar Worte werden gesprochen, man schaut was passiert, geniesst es von der Stille ganz aufgenommen zu sein. SO WHAT

…ich mach mir bestimmt keinen Zwang das Ego  oder ähnlichen Mist zu Jagen;-)

Leugne „den Mist“ aber auch nicht, mit Spirituellen Konzepten.

Der „Lehrer“ ist letztlich völlig unbedeutend, jede Person im Satsang ist völlig unbedeutend… Es geht nur um das SEIN selbst, was deine Natur ist, was die Eine Natur ist.

Der „Lehrer“ tritt hier nur da auf den Plan wo man sich in eine Art Zweite Instanz, von Kleinheit, Hoffnung, Projektion, Wissen- Konzepte,… schützt statt rückhaltlos das Selbst zu SEIN.

Hier wird grundlegend immer wieder mit und ohne Worte vermittelt und bist DAS EINE, Ohne Zweites.

Doch der „erfahrene – fortgeschrittene“ Suchende, der schon „Etwas“ erkannt oder verstanden hat, macht und denkt sich einen Weg aus und wird so nie ankommen. „Das Unschuldige Kind“ erfasst den Geschmack des EINEN im Gegenwärtigen und lässt in dieser Süße der Freiheit freizügig mehr und mehr alle Konzepte fallen.

Die Gespräche hier gleich ob Frage und Antwort, ein Erzählen aus dem Leben und dem was einem gerade berührt – im Besten Fall und eigentlich immer, ohne Distanz, von „Lehrer-Schüler“. …das Wissen spielt mit der Unwissenheit. Die Weisheit spielt mit der Liebe – die Liebe mit der Weisheit, bis beide im EINEN voll und ganz verloren sind und Nichts mehr ist an das man glauben könnte.

So geht es hier sicher nicht um ein „Lehrer – Schülergedöns“ wie du schreibst, was du andernorts erlebst. Das ist mehr auch eher fremd,…

„Du wärst derzeit vermutlich der einzige, den ich auch irgendwie Lehrer nennen könnte. Aber es fühlt sich nicht so an. Es bräuchte eine Trennung zwischen Lehrer und Schüler, die ich im Satsang mit Dir nicht fühlen kann. Das ist für mich bisher die besondere Qualität deiner Satsangs.“

Freut mich das es so erlebt wird , so wars und is es;-)
Danke

„Für mich war es besonders befreiend,  Deine Wut im Satsang zum Ausdruck brachtest. Und das nicht weil ich Dich dadurch mal wütend sehen durfte, sondern weil die Wut das war, was gerade da war. „
Is schon klar, was daran erleichernd ist, ich spiele eben keine Lehrer-, oder Guru-Rolle, wie das oft passiert.

Hier ist jeder willkommen, doch die „SwingerClub oder GuruHopping“ Tendenz hat hier keinen taug – das schafft nur Verwirrung. Wer einen Retter sucht, ich hab nix dagegen – ich bin bloss keiner. Ich bin dieser Shiva, der einfach nebenbei all die Schleier herunterreisst. Das gesehen wird das du keine Rettung brauchst – nur über den Inneren Abgrund muß an „gehen“.
Und da nimmt einem keiner bei der Hand, nirgendwo – keine Maa und kein Babbaji.

Wenn du kommen mags herzlich willkommen, wenn du jemand mitbringen willst, den es interessiert: Der EINHEIT, GOTT- ohne Zweitem, Stille, das Selbst, Echtheit „sucht“ herzlich willkommen.  Oder Komm allein. Welcome.
Ich mag bloss das ganze Spiri-Entertainment und Guruhopping nicht unterstützen,…. Denn auch wenn wir hier „scheinbar“ nix machen, das oder gerade das ist KnochenArbeit und geht von mal zu mal tiefer. Und da ist es schön wenn man eher weniger Zaungäste hat. „Die Knochenarbeit“ mach ich gerne, aber es muß auch an einem Punkt die Kapazität sein sich einlassen zu wollen und zu können. Und sich nicht einlassen können, kann auch perfekt sein. Der Weg – an sich selbst zu scheitern ist fruchtbar, geschieht in diesem „Ich kann es nicht, einfach, ein TOTALES hingegeben (…an, und als DAS EINE SELBST was du bist)“ statt in Lösungen, etlichen Lehrern, Lehren und Kategorien von so und so nicht, zu suchen. Das was in jedem da war und ist dient immer zum Besten – wenn für sich bereit ist damit  ungeteilt zu SEIN.
Aber das ist Radikal, weil man darin verschwindet ( aber eben nicht als Intuitives Mind Underständing)  das „ich“ wird in sich ausgelöscht. Man wird Unwissenheit Selbst, man wird zu DEM EINEN SELBST.

Der Weglose Weg, ist ein Weg des Herzens, man geht ihn mit ganzem Herzen. Er läd ein, durch alles vertrauensvoll bis zum Ende zu gehen, auf der Suche nach Liebe, wird aufeinmal gesehen DU BIST DAS eine Herz,
und du wirst es nicht mehr los.

natural state

 

 

es lassen wie es ist, und weiter gehen

Nochmal: Ein Grund warum ich die offene Internetkommunikation zum Thema mache: Viele der Begegnungen und Dialoge im Internet, würden die face-to-face stattfinden, all diese „Kämpfe“ würden so sicher nicht passieren, weil man das eigene Eine Herz im anderen viel eher wahrnimmt, oder den Mensch einfach achtet, wie er vor einem steht – und nicht wild drauf Los-postet, gleich obs ein Sutra oder eine Beleidigung ist.

In der direkten Begegnung ist es viel näher erstmal zu schauen…

…was zu sagen, was passt oder einfach still zu sein.

Darauf findet eine zustimmende Begegnung oder auch respektvolle Auseinandersetzung statt. Oder man geht seiner Wege weil keine fruchtbare Kommunikation, Begegnung und ein sich Sehen möglich ist. Statt sich „Konzepte“ um die Ohren zu hauen, mit seiner Wahrheit rechthaben zu müßem,… Teilweise ist es im Internet Normal Kampfansage, alla Rechthaben-wollen, beleidigen und-sich-damit gut fühlen.

Und solch eine Art des Gesprächs hab ich eben in „normalen Leben“ so nicht erlebt, nirgendwo.

Es sei denn man wollte mich auf der Strasse Ausrauben (da wurde ich richtig böse – der „Dieb“ wurde geschützt, von meinem Freund, und der vermeindliche Dieb ist schnellen Schrittes gegangen),

oder man wird mal am Bahnhof dumm angemacht „Hey Mann was gugst du!!!“ ( …aber was hilft da ausser es lassen wie es ist, und weiter gehen)

Hab im „offenen“ Internet viele Erfahrungen gemacht, gute bis unschöne – und war auf jeder Seite bestens vertreten;-)

 

Das kostet einfach als viel Zeit und Energie – und ich bins Über.

Die für mich pragmatische Intervention, das Wesentliche tun, und mich DEM Wesentlichen zuwenden – und nix Relaxen – lieber mit Nix. Wie mit Informationsflut auf Facebook und co. ( auch wenn es auch zeitweise schön sein mag) und wenn ich was hören und sehen will, tuts auch Yoda, ObiWan, Karl Renz oder Karl May

Mein Blog läuft mittlerweile ohne Kommentarfunktion, da ich kein Interesse mehr hab an Kommentaren, die mir freudig mitteileilen wollen, „Ich hab ne andere Meinung – für mich ist es anders“ na bitte, is doch in Ordnung. Da kam immer wieder vieles so an, wie wenn einer im Veganer-Forum schreibt: Ich ess Fleisch, ich es es gern. Na bitte, kein Problem, aber erzähl das doch deinem Metzger.

Für Quarkköppe, ne Plattform bieten, die mal wieder sagen wollen ich hab ne andere Meinung – das ist doch derbe Zeitverschwendung;-)

Und klar gibt’s auch guten Austausch in Blogś, Foren, keine Frage

..aber den meisten, mit denen ich auch im Kontakt bin und aus der direkten Begegnung kenne – da ist ne Stille Inspiration wertvoll – statt alles zu bequatschen, zu Streiten, alles in fragestellen.

Da ich mich vor kurzem nochmal mit der Thematik beschäftigt hab, und seit langen solch einen Grabenkampf (von außen) nicht mehr erleben hab – und‘s mich einfach getroffen hat. Kommtś  hier als Thema

Kerstin in dessen Blog ich die „Rechthaberei und Streiterei“ sah und es beim Lesen (gott sei dank) entsetzlich fand,

hat mir dann in Ihrem Blog eine Randnotiz hinterlassen, auf die ich dann geantwortet hab.

Interessanter weise, bevor ich von Ihr las, war nochmal der Impuls zu dem Thema klarer was zu schreiben – so ist das darüber Schreiben und mich nochmal aussfühlicher damit auseinander zu setzten als Kommentar bei Ihr passiert. Danke,

Mein Kommentar bei ihr, ist so in etwa das was du eben hier als (zusammengefasstes) Posting gelesen hast, so weit… genug für heute, soweit auch genug zu dem Thema

 

beinpeace

Es gibt wenig zu diskutieren über das SEIN

Seit vielleicht 12 Jahren hab ich Internet Zuhause. Meine erste kontinuierliche Aktivität im Internet war in den Satsang-Notizen zu schreiben – also so einem Advaita-Satsang-Internet-Diusskusions-Forum. Das war einfach Geil, das ging ein paar Jahre zu Sache, für mich.

Bis sich das Forum schliesslich mehr und mehr veränderte, das Forum nicht mehr so ganz meins war und auch irgendwann seine Tore schloss – zu dieser Zeit der Schliessung war ich dort kaum bis garnicht mehr dort aktiv. Ich hatte dann mal selbst für einige Zeit ein Forum, schrieb mal hier und dort – dann immer mal wieder einen Blog in wo sich ein paar Leute zum Quatschen  bis guten Austausch fanden und natürlich auch Hornochsen und Trolle aufgetaucht sind.

Hornochsen und Trolle, Informationsflut – statt sich selbt zu spüren- oftmals ein sinnloses quatschen, das ist mit Grund warum ich (seit 2 Jahren, sogut wie) aus den ganzen öffentlichen Internet-Gesprächen verschwunden bin. HIER im Blog kann  man seit dem Umzug zur eigenen Domain auch nicht mehr kommentieren, denn oftmals is es nur ein sinnloses Streiten, alles in fragestellen, ein rethorisches besser wissen, …anstatt seinen Weg zu gehen. Wem  „Der Weglose Weg des Laberns“ der richtige ist, in ordnung. Für mich, scheint nicht er nicht ganz der passende Pfad zu sein.

 

Selbst hier in den Satsang-Talks wird in letzter Zeit nur noch wenig gesprochen. Wenn es eine  Frage gibt, oder etwas betrifft darf es gerne zum Gespräch, zum Dialog kommen – das Klarheit reinkommen in das was bewegt und berührt. Der beste Vortrag über die Stille, ist in Stille zu SEIN. So kann die Stille für dich, in dir, wirken – ganz simpel. Beziehungsweise auch die Unruhe und die Ge-Bilder die sich davorstellen, im still sein gesehen werden, das die Sicht frei wird- für JETZT.

Ich finds immer wieder erfrischend, wie jetzt am  Mittwoch im Satsang. Man kommt rein, trifft sich, Banales Zeug und ein paar wilde Geschichtchen werden erzählt und dann wirds aus sich heraus, so stilll, das der ganze Mist inklusive dem Gewahrsein in sich versinkt. Unausgesprochen und doch in dem Sinne: „Die höchste Form des Zen wirft Ego und Umwelt beiseite und betritt die Dunkelheit des Daseinsgrundes. Wo jedoch sind spiritueller Frieden und ein aufrechtes Leben verwirklicht? Am Ende aller Zeiten wird doch alles vernichtet.“ (Ikkyu)

Wer sich wundert und nach dem „Ende“ fragt: es ist Jetzt Hier, wo sonst.

Der Daseinsgrund ist immer bei uns – er öffnet sich und nimmt uns wenn wir uns ihm hinwenden, alle Vorstellungen gehen lassen – ohne absicht – ohne Ziel  hier sind.

Dafür stehe ich gern zur Verfügung,  das in DEM, was kein Objekt ist, Vertrauen gefunden werden kann.

Das sich DAS Objektlose SEIN zweifelsfrei erfasst  und darin ein immer tieferes wurzeln geschehen kann.

 

— Heut Morgen les ich im Beitrag von Nitya, das der Buddhismus reine Nondualität -und sonst nix- darstellt. Das scheint mir zwar nicht so,

aber  dieser morgendliche Beitrag  hatte was äusserst klares, sowohl das Zitat wie auch sein Kommentar dazu.

Solange man aus dem Buddhismus oder dem Nitya weder Dogma noch Religion macht, wunderbar;-)

 

Und schön da ich gerade an einem Buch zur Nondualität schreib – und mir da Klarheit, die Liebe für DAS und unmittlbare Einsicht, das einizigste sind was mir dienen.

Durch das heutiges Zitat von Nitya,  mußte ich die von Ihn dargelegten „Grundsätze“ in Klarheit brechen‘- da Nondualität aus meiner Sicht ein lebendiges Ewiges Prinzip ist,

was immer gegenwärtig ist. Und nix mit „Grundsätzen“ zu tun hat.

 

Ich hab eine endlose Freude bei schreiben des Manuskripts – ich hoff der Leser darf genauso an dieser Freude teilhaben.

 

 

Nunja, ich schreib den Beitrag heute weil ich  bei lesen der Kommentare bei Nitya dann heut Abend,  einen Link fand. Dort wurden der Nitya und der Free-Do aus der Nord (hessischen) Schule einfach nur beleidigt hat, wie ich fand – das hat mich beim Lesen einfach betroffen gemacht. Eine arrogante Abbürstung in meinen Augen,  als könne man mit Religions-Wissen und geschichtlichen Daten über ein paar Meister und deren Storys, und dem Glauben an eine Lehre – das schauen des eigenen ungeborenen SEINS und Leid-Freiheit in Stein meiseln.

Weder muß ich Nitya, noch Free-Do, schöntun – ich teile sicher nicht  1 zu 1 ihre Sicht, muß ich auch nicht – in der Offenheit des SEINs ist das auch nicht nötig. Und das find ich bei den zwei „alten Herren“.

Mir wurd einfach nochmal so klar warum ich die  InternetKonversation für mich „abgestellt hab“ – die ich auch lange genug auch genossen und gelebt habe. Es ist mehr und mehr das Interesse daran versiegt, zuoft diese VirtuellenSchlachten am Rande miterlebt, oder auch aktiv gekämpft – mir ist einfach die Leidenschaft für die Virtuelle Konversation zu einem Ende gekommen.

Genug, hier ist keine Möglichkeit zu Kommentieren – wer mich belehren oder beleidigen möchte – machs mit dir selbst aus. Gegen ehrliche bis konstruktive Kritik hab ich nichts, wer Trollen oder rumkotzen will, soll das gern im eigenen Garten tun.

Wems freundlicher von Herzen kommt, der kann hier auch nicht kommentieren;-)

Schreib gerne ne Mail oder  – Mittwochs Abends steht die Tür immer offen.

 

Treffen kann man mich auch nach Absprache gerne – bei gemeinsamem Interesse die hier im Blog oder auf der Webseite deutlich werden.

So  sind mir echte – ehrliche Begnung lieb, „wo es nichts zu gewinnen oder zu verlieren gibt – weil das Eine Selbst im mittelpunkt steht“  dadrin ist ALLES möglich.

Da wo wir uns aus der Echtheit rückhaltlos begegnen bleibt NICHTS, und da fehlt nichts.

 

Zum Wesentlichen: Sebastian sagt fast immer wenn wir uns sehn: „Haupsach gut gesse“ Also in diesem Sinne, Ab 7ten 12ten  koch ich jeden Mittwoch im Dezember für alle die da sind. Vor dem Satsang gibt es ein kleines indisches Menü mit Dahl,  wenn du Interesse hast zum  Satsang zu kommen, und vorher schon Zeit hast, und mitessen möchtest  – komm einfach schon um 19 Uhr. Du bist herzlich willkommen.

 

Am Sonntag den 18.12 ist das letzte Satsang-Intensive für dies Jahr, da fangen wir gleich mit Kaffee, Tee und Kuche an – In der AbendPause gibts ein schönes Menü.

Wegen dem „Kaffee und Kuche“, häng’mer dann einfach e’Stündchen hinten dran – es geht ja net „nur“ um de Prasad;-)

 

Ich wünsch eine gute Nacht, und einen guten Start in die Woche

Shanti und Namaskar‘ Ronny

shanti

 

 

 

 

 

In der Wirklichkeit gibt es kein „ander(e)s“

„In der Wirklichkeit gibt es kein „ander(e)s“, noch irgendwelche Zweifel oder Alternativen …
Dann sieht sich das „Eine“ selbst, isst sich selbst, trinkt sich selbst und beginnt, sich Selbst-Seligkeit zu wünschen.“

„Wenn du Paramatman untersuchst, tritt etwas anders in die Existenz. Paramatman ist das, was verbleibt. Es ist kein Objekt, das analysiert werden kann. Zu „werden“ oder nicht „zu werden“ wird nicht verstanden. Wenn wir versuchen, „zu werden“, erleiden wir immer einen Schaden. Die Richtigkeit unseres Bemühens liegt darin, nicht zu irgendetwas „zu werden“. Erkunde für dich selbst, was „werden“ ist und was „nicht werden“…. Selbst Meditation über das Absolute führt zu Dualität. …“

 

(Sri Siddharameshwar Maharaj – MEISTER DER SELBST-VERWIRKLICHUNG S.164 und S.210 )

 

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Wichtig ist…

„Wichtig ist, konstant zu üben und hartnäckig zu sein: Das ist, was uns oft fehlt….“

 

»Es ist wirklich ganz einfach!« sagt Raphael, »aber Ihr müsst es selber tun, ich kann es Euch nicht geben, selbst wenn ich wollte. Es ist im Grunde alles ganz einfach!«

 

( aus Yogadarshana – Begegnung und Erfahrung) Eine sehr interessante und klare Erläuterung zur Selbst-Verwirklichung

http://www.philosophiaperennis.org/v-begegnungen-erfahrungen-1.php

 

 

Letzt schrieb ich ein paar Worte mit der Überschrift „Du kannst nichts tun“

Das du nichts tun kannst, heißt nicht das du nichts tun kannst.

Viel mehr heißt es: Lass alles äussere zur Ruhe kommen, und lass das Innere in seiner Lebendigkeit, wie es ist, geschehen.

Und es wird sich in der Leere verlieren.

Schau, Sei still, und alles befreit sich aus sich-heraus.

In diesem Schauen beständig zu SEIN wirst du zu DEM was du immer schon warst und bist,

Dies was Bewegung und Stille sieht und all Das in sich empfängt.

 

 

Es ist ganz einfach, wichtig ist konstant zu „üben“ und hartnäckig zu SEIN

 

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Sei einfach

Wisse nichts “über dich” und “wie es sein sollte”,
sei einfach; denn alles, was du meinst zu wissen,
wird zu einer Art von Beschränkung.
Selbst dein Wissen von Freiheit, Selbsterkenntnis,
Erwachen, Ich Bin, GOTT, DEM Absoluten, DEM
was-du-bist, alles schöne Geschichten und Be-
schreibungen, mit denen sich der Verstand
bestätigt, unruhig herumtanzt und virtuelle
Begrenzungen erzeugt.
Sei einfach – kommentarlos – mit dem was ist;
Dies ist friedlich, liebend und genügt sich selbst.

(Aus dem Traum Erwachen)